Montag 22. Oktober 2018

9. Oktober 2018 - Nachrichten am Abend

In Südafrika hat Staatspräsident Cyril Ramaphosa am Nachmittag dem Wunsch von Finanzminister Nhlanhla Nene entsprochen und diesen von seinen Pflichten entbunden. Der Präsident habe sich Sorgen um die die Stabilität der Wirtschaft und des Finanzmarktes gemacht, hieß es zur Begründung. Zudem erhalte niemand bei den andauernden Ermittlungen zum sogenannten „State Capture“ eine Sonderrolle. Nene hatte zugegeben sich mehrmals mit der umstrittenen Familie Gupta getroffen zu haben. Der Südafrikanische Rand und auch der Namibia Dollar haben nach Bekanntgabe der Entscheidung leicht an Wert gewonnen.

Der Polizei ist ein Schlag gegen die grenzüberschreitende Wilderei im hohen Nordosten gelungen. In der Region Sambesi konnten zwei Namibier und ein Sambier auf frischer Tat ertappt werden. Sie hatten drei Riedböcke und drei Duiker dabei. Den drei Männern droht nun eine Verurteilung wegen der Tötung von geschütztem Wild, dem Besitz geschützten Wildes und dem Fleischtransport ohne Genehmigung. Sie sollen morgen dem Haftrichter in Katima Mulilo vorgeführt werden.

Im Fall Skripal hat ein britisches Recherchenetzwerk nach eigenen Angaben nun die Identität des zweiten mutmaßlichen Attentäters aufgedeckt. Der Mann sei ausgebildeter Militärarzt und arbeite für den russischen Geheimdienst, teilte das Netzwerk Bellingcat mit. Im Frühjahr sollen er und sein Komplize den russischen Ex-Agenten im britischen Sailsbury vergiftet haben. Skripal und seine Tochter überlebten nur knapp.

Im Mittelmeer hat sich vor Korsika nach der Kollision zweier Frachtschiffe ein großer Ölteppich ausgebreitet. Rettungsschiffe versuchen, das Öl im Umkreis von 20 Kilometern abzupumpen - die französische Regierung geht von 600 Tonnen aus.


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