2020

17. Dezember 2020 – Nachrichten am Nachmittag

todayDezember 17, 2020

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Die Coronafallzahlen bleiben auf einem hohen Niveau. Heute gab das Gesundheitsministerium 331 Fälle bekannt. Dies verteilen sich aber deutlich mehr auf praktisch alle Regionen des Landes. Lediglich knapp die Hälfte stammt noch aus der Region Khomas, gefolgt von Erongo mit 49 Fällen, ||Karas mit 29 und Otjozondjupa mit 26. Insgesamt sind elf Regionen heute betroffen. Bei einer Vielzahl handelt es sich um Mitarbeiter des Gesundheitswesens, im Bergbau und Häftlinge. 157 weitere Personen gelten als gesund, 186 befinden sich in den Krankenhäusern des Landes, davon 29 auf der Intensivstation. Die 7-Tages-Inzidenz steigt auf 72 und damit den höchsten Wert seit Pandemiebeginn.

Die Suche nach zwei Schiffbrüchigen bei Swakopmund wurde aufgrund der Wetterbedingungen eingestellt. Dies teilte das Sea Rescue Institute of Namibia SRIN mit. Ein kleines Boot war beim Einkaufszentrum „Platz am Meer“ bei hohem Wellengang gekentert. Zwei Fischermänner seien daraufhin von Bord gegangen. Auch die Suche nach den Beiden mit Hilfe von Drohnen brachte keinen Erfolg. Der Skipper und Eigentümer berichtete der Polizei, dass er und zwei Angelgäste sich am Boot festhalten konnten. Die Polizei geht davon aus, dass die beiden Vermissten ertrunken sind.

Erwartungsgemäß kam die namibische Wirtschaft Corona bedingt um 3. Quartal nicht aus ihrem Tief heraus. Laut Statistikagentur NSA sank die Wirtschaftsleistung zwischen Juli und September um 10,5 Prozent. Das Gastgewerbe war dabei am schwersten betroffen und musste einen Rückgang um fast 55 Prozent verkraften. Auch der Bergbau nahm um nahezu ein Drittel ab. Einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte hingegen der Kommunikationssektor, der um fast 14 Prozent anstieg. Auch der Gesundheitssektor verzeichnete einen Zuwachs von 10 Prozent.

Geschrieben von: Redaktion

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17. Dezember 2020 – Nachrichten am Morgen

Die staatliche Medikamentenversorgung hat sich in diesem Jahr gegenüber 2019 deutlich verbessert. Laut Gesundheitsminister Kalumbi Shangula seien in diesem Jahr 75 Prozent aller benötigten Medikamente umgehend verfügbar gewesen. Dies sei insbesondere der Fall bei Antiretroviralen Mitteln, Medikamente gegen Tuberkulose und Impfstoffen der Fall gewesen. Auch Anti-Malaria- und Verhütungsmittel gab es zu jeder Zeit in ausreichender Menge. Aktuell seien 895 der 1090 benötigten Medikamente und klinischen Hilfsmittel in den Zentrallagern des Ministeriums verfügbar. Das Corona-Impfprogramm der WHO für ärmere Länder, darunter […]

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