2021

2. März 2021 – Nachrichten am Abend

todayMärz 2, 2021

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Die Saga um unbezahlte Wasserrechnungen in Windhoek geht in die nächste Runde. Heute zirkulierte ein Brief von NamWater auf den sozialen Medien, in dem die Stadtverwaltung aufgefordert wird, nicht später als 15. Februar Rechnungen in Höhe von rund 40 Millionen Namibia Dollar zu zahlen, andernfalls werde man der Stadt selbst das Wasser abdrehen. Bürgermeister Job Amupanda bestätigte die Echtheit des Schreibens. Er erklärte aber auch, dass es sich um einen älteren Brief handele und man sich daher entschieden habe, beispielsweise einigen Ministerien das Wasser abzustellen. 

Die Bewohner von Dordabis haben die sofortige Umsetzung der Empfehlungen der präsidialen Kommission zu Ahnenland gefordert. Diese hatte nach öffentlichen Anhörungen im Januar ihren Bericht veröffentlicht. Demnach würden in Dordabis auf zehn Hektar 1500 Menschen leben, viele von ihnen hätten Anspruch auf verlorenes Ahnenland. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Nampa kritisierte Gemeinschaftsvorsitzender Albertus Rooi, dass man 31 Jahre lang warten musste. Man sei mit der Geduld am Ende. Der Regierung wurde ein Ultimatum bis zu 15. März gesetzt um auf die Überbevölkerung in Dordabis zu reagieren.

Die UN-Wirtschaftskommission für Afrika, kurz ECA, fordert massive Investitionen in grüne Projekte auf dem afrikanischen Kontinent. Die Nachrichtenagentur Xinhua zitiert aus einem neuen Bericht der Kommission, wonach die Wirtschaft nach der Pandemie so am effektivsten wiederbelebt werden könnte. Gleichzeitig würde man eine Rückkehr zu vorherigen Geschäftsmodellen verhindern und stattdessen auch für die Zukunft Arbeitsplätze schaffen. Studien hätten gezeigt, dass Investitionen in nachhaltige Energien beispielsweise mehr Jobs und höhere kurz- und langfristige Erträge bringen würden.

Geschrieben von: Redaktion

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2. März 2021 – Nachrichten am Mittag

Der Beschaffungsrat will seine Bearbeitungszeit drastisch reduzieren. Der CPBN-Vorsitzende Patrick Swartz erklärte dazu gegenüber Nampa, dass man sich in der aktuellen wirtschaftlichen Lage keine unangemessen langen Vergabeprozesse leisten könne. Gleichzeitig soll der Beschaffungsrat mehr Möglichkeiten für namibische Staatsbürger- und Unternehmen bieten. Aktuell würden rund 70 Prozent aller Aufträge an Namibier gehen, diese Zahl soll nach Möglichkeit noch weiter steigen. Gestern wurden in Windhoek die sieben neuen Mitglieder des Rates vereidigt, ihr Mandat gilt bis Februar 2024. Die Windhoeker Stadtverwaltung hat […]

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