2016

6. Februar 2016 – Nachrichten am Morgen

todayFebruar 6, 2016

Hintergrund
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Rettungseinsatz nach dem Erdbeben in Taiwan; © Pichi Chuang/Reuters-NAMPA

Rettungseinsatz nach dem Erdbeben in Taiwan; © Pichi Chuang/Reuters-NAMPA

In Taiwan sind bei einem schweren Erdbeben mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden befürchten, dass sich die Zahl der Opfer noch weiter erhöht. Mehrere Gebäude sind eingestürzt, ein 16-stöckiges Hochhaus brach zusammen und fiel offenbar komplett auf die Seite. Die Rettungskräfte konnten mehr als 100 Menschen aus den Trümmern retten, wieviele verschüttet wurden ist aber völlig unklar. Das Beben hatte eine Stärke von 6,4 auf der Richterskala erreicht . Mit einer Tsunamiwelle werde aber nicht gerechnet, heißt es von den Behörden.

An der türkisch-syrischen Grenze spitzt sich die Lage zu. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht vor neuen Gefechten in der Region Aleppo und versuchen nahe der türkischen Grenze Sicherheit zu finden. Ob sie in die Türkei einreisen dürfen, ist noch unklar. Laut den Vereinten Nationen haben die jüngsten Gefechte, an denen auch russische Kampfjets beteiligt sein sollen, etwa 70.000 Menschen aus ihrer Heimat vertrieben.

Das Zika-Virus hat in Kolumbien offenbar erste Todesopfer gefordert. Die Regierung des Landes hat mitgeteilt, dass drei Patienten infolge der Infektion eine Nervenkrankheit bekommen hatten und daran jetzt gestorben sind. Weitere Patienten werden zurzeit beobachtet. Eigentlich gilt das Zika-Virus vor allem für ungeborene Kinder als gefährlich. Stecken sich schwangere Mütter an, können die Babys Fehlbildungen und geistige Behinderungen erleiden.

In den vergangenen Monaten hat Twitter nach eigenen Angaben 125.000 Nutzerkonten gesperrt, über die terroristische Inhalte verbreitet wurden. Die meisten gesperrten Accounts sollen in Verbindung mit der Terrormiliz IS stehen, heißt es. Mit den Sperrungen folgte Twitter dem Aufruf mehrerer Regierungen, die das Unternehmen aufgefordert hatten, die Verbreitung von Propaganda zu unterbinden. Laut Twitter lässt sich das aber nicht so einfach umsetzen, da es zum Filtern der Informationen keine passenden Algorithmen gebe.  

Geschrieben von: Redaktion

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