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(v.l.n.r) Jutta Urpilainen, EU-Kommissarin für Internationale Partnerschaften, Staatspräsident Hage Geingob und Thierry Breton, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen; © Office of the President

2023

Völkermord: EU-Kommissare rufen zum nach vorne schauen auf

Die beiden EU-Kommissare, die in dieser Woche in Namibia zu Gast waren, haben dazu aufgerufen, beim Thema Völkermord nach vorne zu schauen. Dieser sei fürchterlich und habe in ähnlicher Form in vielen Kolonien stattgefunden, hieß es. Die Vergangenheit dürfe auch niemals vergessen und der Dialog müsse stets offengehalten werden, so Thierry Breton und Jutta Urpilainen. Europa liege es vor allem aber daran, partnerschaftlich mit vielen Ländern der Erde den Weg […]

todayJanuar 27, 2023

Vertreter der Herero und Nama verklagen nun die Regierung; © Contributed

2023

Genozid-Debatte: Herero und Nama verklagen die Regierung

Ein Zusammenschluss aus 13 Oppositionsparteien und Vertretern der Herero und Nama geht gerichtlich gegen die gemeinsame Genozid-Erklärung zwischen Deutschland und Namibia vor. Vor dem Obergericht wird beantragt, diese als verfassungswidrig zu erklären. Angeklagt werden Staatspräsident Hage Geingob, sein gesamtes Kabinett, die Nationalversammlung und ihr Präsident und der Generalstaatsanwalt. Unter anderem wird argumentiert, dass die Nationalversammlung durch die gemeinsame Erklärung gegen einen Parlamentsbeschluss von 2006 verstoßen habe. Darin wird eine Entschuldigung, […]

todayJanuar 23, 2023

2022

OTA und NTLA wollen Deutschland vor den IGH bringen

Im Streit um das Genozid-Abkommen zwischen Deutschland und Namibia wollen die Ovaherero Traditional Authority (OTA) und die Nama Traditional Leaders Association (NTLA) nun die Möglichkeit ausloten, die deutsche Regierung vor den Internationalen Gerichtshof (IGH) zu bringen. Ein Team aus internationalen Anwälten sei daher angewiesen worden, entsprechende Schritte einzuleiten, so der NTLA-Vorsitzende Johannes Isaack. Die Verhandlungen mit der namibischen Regierung seien ebenfalls gescheitert, nachdem ein Treffen mit Vizepräsident Nangolo Mbumba zuletzt […]

todayJanuar 3, 2023 4

Sevim Dağdelen im November 2022 in Windhoek; © Hitradio Namibia

2022

Dağdelen: Genozidabkommen ist nicht akzeptabel  

„Ich habe die Botschaft erhalten, dass in Namibia Einigkeit herrscht, absolute Einigkeit in allen politischen Bereichen, dass die Menge und der Zeitraum nicht akzeptabel sind“, so Sevim Dağdelen. Die deutsche Politikerin der Partei Die Linke hat auf ihrer Namibiareise Gespräche mit dem Parlamentspräsidenten und der Premierministerin geführt. Sie fügte hinzu, dass die deutsche Regierung dies zur Kenntnis nehmen und die gemeinsame Erklärung neu überdenken solle. Als nächstes sind Aufenthalte in Okahandja und Waterberg […]

todayNovember 18, 2022

2022

Genozid-Gespräche: Linken-Abgeordnete in Namibia erwartet

Inmitten der anhaltenden Debatte um das Genozid-Abkommen wird die Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen in Namibia erwartet. Die Linken-Politikerin soll in Windhoek unter anderem zu Gesprächen mit Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila und Parlamentspräsident Peter Katjavivi zusammenkommen. Außerdem stehen Besuche in Okahandja und am Waterberg auf dem Programm. Dağdelen fordert im Vorfeld von der Bundesregierung eine „aufrichtige Anerkennung“ des Völkermords an den Herero und Nama. Zudem könnten nur Reparationszahlungen den Weg für einen Versöhnungsprozess […]

todayNovember 11, 2022

Völkermorddenkmal in Windhoek; Quelle: Pemba.mpimaji/Wikipedia, CC-BY-SA 4.0

2022

Genozid-Abkommen: Regierung bittet Deutschland um mehr Geld

Die namibische Regierung hat Deutschland darum gebeten, die Höhe der im Völkermordabkommen genannten Wiedergutmachung nochmals zu überdenken. Dies sagte Vizestaatspräsident Nangolo Mbumba gegenüber traditionellen Führern. Die betroffenen Gemeinschaften, die Regierung und die Allgemeinheit sei mit der Höhe von umgerechnet 19 Milliarden Namibia Dollar nicht zufrieden. Vor dem Hintergrund des immensen Schadens und Leidens, der durch den Völkermord entstanden sei, sei der Betrag unangemessen. Man habe Deutschland bereits im Juli konkrete […]

todayOktober 28, 2022 2

2022

„Project Repatriation“ für Namibier in Botswana verlängert

Das Projekt zur Einbürgerung von in Botswana lebenden Personen mit namibischer Abstammung wird verlängert. Das teilte Informationsminister Peya Mushelenga mit. In erster Linie sollen davon im Nachbarland gestrandete Nachfahren von Opfern des Genozids von 1904 bis 1908 profitieren. Das Kabinett hat nun die Ausweitung des Projekts bis 2026 beschlossen. Bisher wurden dadurch 63 Personen eingebürgert. Das erklärte das Innenministerium auf Nachfrage von Hitradio Namibia. Seit April 2022 sollen zudem 105 […]

todayOktober 10, 2022

Völkermorddenkmal in Windhoek; Quelle: Pemba.mpimaji/Wikipedia, CC-BY-SA 4.0

2022

Genozid: OvaHerero & Ovambanderu machen gemeinsam mobil

Die OvaHerero und Ovambanderu wollen in der Genozid-Debatte ihre Anstrengungen gegen Deutschland intensivieren. Darauf verständigten sich Vertreter beider Gruppierungen laut der New Era. Man habe ihnen keine andere Chance gelassen, als international gegen Deutschland mobil zu machen. Man werde nun alle Afrikaner, sowie Menschenrechtsgruppen einbeziehen, um die Forderungen nach Wiedergutmachung durchzusetzen. Dies geschehe als Reaktion auf die Aussagen der deutschen Bundesregierung, wonach es definitiv keine Wiederaufnahme der Gespräche geben werde. […]

todaySeptember 22, 2022

(v.l.n.r.) LPM-Fraktionsvorsitzender Henny Seibeb, LPM-Parteichef Bernardus Swartbooi und OTA-Stammesführer Uazukuani Rukambe; © Hitradio Namibia

2022

Genozid-Debatte: LPM, OTA und NTLA schließen sich zusammen

Im Rahmen der anhaltenden Genozid-Debatte hat ein Zusammenschluss aus LPM, OTA und NTLA den Generalstaatsanwalt angerufen. In dem Schreiben wird die Gemeinsame Erklärung zwischen Namibia und Deutschland als verfassungswidrig bezeichnet. LPM-Parteichef Bernardus Swartbooi fügte heute im Rahmen einer Pressekonferenz hinzu, dass auch die Parlamentsdebatte zu dem Abkommen von Formfehlern geprägt gewesen sei. „Als hauptamtlicher Berater des Präsidenten und des Parlaments muss der Generalstaatsanwalt sich bis zum 30. September äußern. Andernfalls […]

todaySeptember 21, 2022

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