2024

Vorwürfe der Menschenrechtsverletzungen gegen ReconAfrica

todayApril 11, 2024

Hintergrund
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Erste Ölbohrung von ReconAfrica; © Petrus Muronga/Nampa

Das kanadische Unternehmen ReconAfrica sieht sich mit Vorwürfen der Menschenrechtsverletzungen konfrontiert. Die Organisation Saving Okavango’s Unique Life (SOUL) und das Internationale Menschenrechtsprogramm (IHRP) an der Rechtsfakultät der Universität von Toronto reichten nun eine entsprechende Beschwerde beim Ombudsmann für Unternehmensfragen in Kanada ein. Einer Pressemitteilung zufolge hätten die Ölexplorationsaktivitäten von ReconAfrica in Namibia Häuser beschädigt, Subsistenzlandwirtschaft verwüstet und Land zerstört. Dies sei illegal und ohne die Zustimmung der lokalen indigenen Bevölkerung geschehen, heißt es weiter. Damit habe das Unternehmen etwa gegen das Grundrecht auf Gesundheit, Wasser, Nahrung und angemessenen Wohnraum verstoßen. ReconAfrica führt seit einigen Jahren Explorationsarbeiten im Kavango-Becken durch. Das Unternehmen geht dort von großen Erdölvorkommen aus. Zu den Vorwürfen äußerte sich ReconAfrica bislang nicht.

Geschrieben von: Redaktion 2

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