Samstag 15. Dezember 2018

14. September 2018 - FarmerNews

Gut zwei Wochen vor der Landkonferenz verdichten sich die Diskussionen im Land. Das Statistik-Amt NSA hat nun Zahlen vorgelegt, wie sich der Besitz von Farmflächen im Land verteilt. Insgesamt seien 42 Prozent in privatem, 23 Prozent in staatlichem und etwa ein Drittel in kommunalem Besitz. 250 Farmen im Land mit einer Gesamtgröße von 1,2 Millionen Hektar sind den Zahlen zufolge in ausländischem Besitz. Mit 53 Prozent stellen deutsche Staatsbürger den größten Anteil ausländischer Landeigentümer, dahinter folgen mit 30 Prozent Südafrikaner.

Die Regierung hat mit Interessenvertretern über einen konkreten Vorschlag für die Landkonferenz diskutiert. Er sieht nach einem Bericht des Namibian vor, dass beim Eigentum von Land Obergrenzen eingeführt werden. Diese sollen sich nach der Fruchtbarkeit des Bodens, der Tragkraft der Fläche und Umweltfaktoren bemessen. Überschreitet eine Farm diese Obergrenze, sollten die überschüssigen Flächen enteignet werden.

Premierministerin Kuugongelwa-Amadhila hat im Vorfeld der Landkonferenz zur Besonnenheit aufgerufen. Sie sagte, es gehe um Lösungen, die allen Menschen und dem Land gerecht würden. Ein Großteil des Erfolgs von Namibia liege in der Zurückhaltung und der Toleranz bei dem Thema. Bei der Landkonferenz soll es nach ihren Worten unter anderem um die Prinzipien für den Landkauf durch die Regierung gehen, aber auch zum Beispiel um die Zukunft des Veterinärzauns.

Das Farmerwetter für die kommenden sieben Tage: Insgesamt hat der Frühling Namibia im Griff! In den nördlichen Farmgebieten eine stabile Wetterlage mit 33 bis 35 Grad am Tag und 15 Grad in den Nächten. In den Gebieten des „Mais-Dreiecks“ eine ganz ähnliche Wetterlage mit zunehmenden Temperaturen von 31 bis 35 Grad bis Ende kommender Woche. Nachts um 16 Grad. Im Osten insgesamt kühler. Tagsüber werden dennoch heiße 31 Grad, nachts frische 12 Grad erreicht. In den zentralen Farmgebieten um Windhoek noch kühler. Tagsüber sind maximal 28 Grad, nachts um 13 Grad möglich. Im Süden insgesamt deutlich wechselhafter mit zunächst um 30 Grad am Tag und 12 Grad in den Nächten. Am Mittwoch und Donnerstag tagsüber und nachts etwa 8 Grad kühler. Danach soll es deutlich wärmer werden. Die Brandgefahr ist landesweit „sehr hoch“. Das „Advanced Fire Information System“ meldet Veldfeuer vor allem aus dem Nordosten und vereinzelt aus dem Etosha-Nationalpark. Die UV-Strahlung ist mit Werten zwischen 9,3 bis 9,9 „sehr hoch“.


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