Freitag 20. Juli 2018

11. April 2018 - Nachrichten am Abend

Staatspräsident Hage Geingob ist in seiner „Rede zur Lage der Nation“ der zwangsmäßigen Übertragung von 25 Prozent der Anteile aller Unternehmen an vormals benachteiligte Namibier eine deutliche Absage erteilt. Das Gesetz zur Förderung dieser Menschen, NEEEF, werde dennoch noch in diesem Jahr eingeführt. - Zudem werde der Kampf gegen Korruption verstärkt. Geingob bat alle Namibier hierbei aktiv mitzuwirken. - Die angekündigte Landkonferenz werde im Oktober 2018 abgehalten. Hier gehe es um Themen wie das „Willige Verkäufer, willige Käufer“-Prinzip und auch den Anspruch auf traditionelles Siedlungsgebiet. Geingob betonte, dass die wirtschaftliche Situation im Land bleibe angespannt, die Aussicht aber zunehmend besser würden und die staatlichen Finanzen gestärkt seien.

Die Bank of Namibia hat den Leitzins unverändert bei 6,75 Prozent belassen. Die Entscheidung basiere vor allem auf dem Erhalt von Devisenreserven bei schwächelnden Einnahmen aus der Zollunion des Südlichen Afrika SACU. Der aktuelle Zinssatz unterstütze das Wirtschaftswachstum, hieß es von der Zentralbank. Die Bank erwarte 2018 ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent. Die Jahresinflation sei mit 3,6 Prozent weiterhin sehr gering und liege deutlich unter den acht Prozent des gleichen Vorjahreszeitraums. Die Devisenreserven reichen derzeit für knapp vier Monate an Importen.

Die syrische Regierung und ihr engster Verbündeter Russland haben die USA vor einem Angriff gewarnt. Beide Seiten sprechen von einer gefährlichen Eskalation. US-Präsident Trump hatte zuvor auf Twitter erklärt: Russland solle sich bereitmachen, denn es würden Raketen kommen. Er forderte zudem Moskau auf, Machthaber Assad nicht mehr zu unterstützen. Der sei ein mit Gas tötendes Tier, das sein Volk auslösche - und das auch noch genieße. Washington hatte eine Reaktion auf die jüngste mutmaßliche Chemiewaffenattacke in der Rebellenhochburg Ost-Ghuta angekündigt.

Die deutsche Hotelbranche verbucht einen neuen Gästerekord: Im vergangenen Jahr übernachteten 288 Millionen in Hotels und Pensionen, teilte der Verband IHA mit. Deutschland als Reiseland sowie Tagungs- und Kongress-Standort liege nachhaltig im Trend. IHA-Chef Lindner betonte allerdings: Die Ertragslage vieler Gasthäuser bleibe angespannt.

 

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