Samstag 27. Mai 2017

11. März 2017 - Nachrichten am Abend

Bei einem Doppelanschlag in der syrischen Hauptstadt Damaskus sind offenbar mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere wurden laut Aktivisten verletzt. Örtlichen Medien zufolge ereigneten sich die Attacken in der Nähe eines Friedhofs in der Altstadt. In dem Bereich befinden sich mehrere schiitische Mausoleen, die Pilger aus aller Welt anziehen. Anschläge in Damaskus sind gewöhnlich eher selten. Die Stadt gilt als Hochburg von Machthaber Assad.

Nachdem die Niederlande dem türkischen Außenminister Cavusoglu die Einreise verweigert haben, droht Präsident Erdogan mit Vergeltung. Auf einer Veranstaltung in Istanbul sprach er unter anderem von Landeverboten für niederländische Flugzeuge. Da auch sein Außenminister am Fliegen gehindert wurde. Außerdem nannte er die Niederländer Faschisten und warf ihnen vor, Terroristen zu unterstützen. Die Niederlande hatten dem Minister zuvor die Einreise für einen Wahlkampfauftritt untersagt. Dieser Gefährde die öffentliche Ordnung, heißt es.

In Ostafrika und dem Nahen Osten droht die schwerste humanitäre Katastrophe weltweit seit dem zweiten Weltkrieg - davor warnt der Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, O´Brien. Nach einer heftigen Dürreperiode sind 20 Millionen Menschen im Südsudan, Jemen, Somalia und Nigeria von Hunger bedroht. Er bat den Weltsicherheitsrat mit dramatischen Worten um Hilfe - bis Juli würden rund 4einhalb Milliarden Dollar benötigt, ansonsten würden die Menschen dort den Hungertod sterben.  Noch habe man die Chance, das Schlimmste zu verhindern.

In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind erneut zehntausende Menschen gegen die entmachtete Präsidentin Park auf die Straße gegangen. Sie fordern, die Festnahme der 65-Jährige. Das Verfassungsgericht in Seoul hatte sie Ende der Woche wegen Korruption endgültig des Amtes enthoben und damit ein Votum des Parlaments vom vergangenen Dezember bestätigt. Sie soll sich momentan weiter im Präsidenten-Palast, dem Blauen Haus, aufhalten. Ihren Mitarbeitern zufolge wartet sie, dass ihr eigenes Haus im Süden der Hauptstadt hergerichtet sei.

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