Dienstag 11. August 2020

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20. März 2018 - Nachrichten am Morgen

Pläne der Tourismusfirma N/a'an ku sé zu einem Raubtier-Zentrum bei Solitaire sind aufgrund eines Streits mit dem Partner bereits vor dem Start gescheitert. Laut Allgemeiner Zeitung klagt N/a'an ku sé vor dem Obergericht gegen das Unternehmen Solitaire Desert Farms, weil dies anders als im Oktober 2010 vereinbart 500 Hektar Land im Wert von einer Million Namibia Dollar nicht zur Verfügung gestellt habe. Auch seien Anteile an ihrem Joint Venture ohne ihr Einverständnis an einen Dritten veräußert worden. Solitaire Desert Farms wirft N/a'an ku sé in seiner Gegenklage vor, statt der in Aussicht gestellten Infrastruktur im Wert von einer Million Dollar nur einige angeblich minderwertige Gehege errichtet zu haben. Außerdem habe N/a'an ku sé vereinbarungswidrig junge Geparden zu kommerziellen Zwecken zu ihrer Lodge verbracht.

Während der Wirtschafts-Rezession sind in Namibia rund 60.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Das habe die Kommission zur Gleichstellung am Arbeitsplatz (EEC) in ihrem jüngsten Bericht zum Finanzjahr 2016/17 erklärt, berichtet der Namibian. 94 Prozent der betroffenen Arbeitnehmer seien ehemals Benachteiligte gewesen. Den größten Rückgang verzeichnete der Einzelhandel mit mehr als 13.000 gestrichenen Jobs, gefolgt vom öffentlichen Dienst mit rund 10.000 und dem Baugewerbe mit über 6.500 weg gefallenen Arbeitsplätzen. Im Fischerei-Sektor entfielen 4.800 und in der Landwirtschaft mehr als 3.300 Jobs. Laut EEC sind selbst im Tourismus 2.700 Stellen gestrichen worden.

Beim Hauptquartier des Staatsbetriebs NamWater in Windhoek ist ein Arbeiter tödlich verunglückt. Der 47-Jährige sei gestern Vormittag vom fünfstöckigen Gebäude gestürzt und auf der Stelle tot gewesen, meldet die Presseagentur Nampa. Demnach war der Arbeiter bei einer Firma angestellt, die im Auftrag von NamWater im Zuge von Instandhaltungsarbeiten das Dach abdichten sollte. Der Mann hat laut Bericht weder Helm noch Sicherheitsgeschirr getragen.

Die Polizei warnt Autofahrer davor, im Ferienverkehr zu schnell zu fahren und sich unter Alkoholeinfluss ans Steuer zu setzen. Der Generalinspektor von NamPol, Sebastian Ndeitunga, drohte gestern auf einer Pressekonferenz strikte Kontrollen an. Laut Nachrichtenagentur Nampa mahnte er, sich an Tempo-Limits zu halten - auf Fernstraßen 120 und in Ortschaften 60 Kilometer pro Stunde. Aktuelle Anlässe sind der Beginn der Schulferien an Regierungsschulen am gestrigen Montag und der morgige Tag der Unabhängigkeit. Weil die zentrale Feier diesmal in Tsumeb stattfindet, rechnet Ndeitunga mit zusätzlichem Verkehr auf der Fernstraße B1 von Windhoek aus in Richtung Norden.

Die USA und Südkorea wollen ihre gemeinsamen Militärmanöver ab April wieder aufnehmen - trotz der jüngsten diplomatischen Annäherung mit Nordkorea. Aus Washington heißt es, die Übungen seien auf Verteidigung ausgerichtet - es gebe keinen Grund für Nordkorea, sie als Provokation zu betrachten. Während der Olympischen Winterspiele hatten die USA und Südkorea ihre Manöver ausgesetzt.

Die EU will weiter verhindern, dass auch sie von den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium getroffen wird.  
Handelskommissarin Malmström spricht heute in Washington mit Handelsminister Ross über mögliche Ausnahmen. Bundeswirtschaftsminister Altmaier hatte in der US-Hauptstadt schon vermittelt - und zeigte sich optimisitisch, einen Kompromiss im Handelsstreit zu erreichen.

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