Sonntag 05. April 2020

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25. März 2020 - Nachrichten am Morgen

Auch Namibia schottet sich aufgrund des Coronaviruses weiter ab. Dies teilte Staatspräsident Hage Geingob mit. Während Details der Maßnahmen bis morgen bekanntgegeben werden sollen, wurden einzelne Veränderungen am täglichen Leben bereits mitgeteilt. Dazu zählt ein Reiseverbot für die Regionen Khomas und Erongo vom 27. März bis 16. April. Zudem werden alle Grenzen für Reisende geschlossen. Der Handel in die Nachbarländer ist nicht eingeschränkt. Alle staatlichen und privaten Unternehmen müssen für 14 Tage zumachen. Ausgenommen sind essentielle Dienstleistungen. Die Menschen sind angehalten zu Hause zu bleiben.

Namibia hat nun sechs bestätigte Corona-Fälle. Dies teilte das Gesundheitsministerium mit. Auch bei den neuesten beiden Fällen handelt sich um Reisende Namibier. Zum einen ist ein namibischer Pilot erkrankt. Er befindet sich ebenso in Isolation, wie ein 21-jähriger Student. Er habe sich in Südafrika testen lassen und sei nach Namibia zurückgekehrt. Auch er befindet sich in Quarantäne. Anders als Medien berichteten gab es laut dem Gesundheitsministerium bisher keine lokale Übertragung. Auch ein möglicher siebter Fall wurde nicht erwähnt.

Ein Hubschrauber des Typs Huey ist gestern bei Tsumeb abgestürzt. Dies bestätigte die Polizei in der Region Oshikoto. Der Pilot als einzige Person an Bord habe den Absturz mit kleinen Blessuren überstanden. Er sei mit der Besprühung von Gift zur Entbuschung beschäftigt gewesen. Nachdem er bemerkte, dass der Helikopter nicht mehr aufsteigen konnte, zerschellte dieser beim landeversuch auf dem Boden. Die Flugunfalluntersuchungsbehörde hat Ermittlungen eingeleitet.

Der Bau eines neuen Diamantenschiffes durch Debmarine Namibia geht gut voran. Dies teilte der Geschäftsführer Otto Shikongo mit. Es sei nach Fertigstellung das modernste Bergbauschiff der Welt. Das Schiff wird in einer Werft in Rumänien gebaut und soll in zwei Jahren vom Stapel laufen. Die Baumaterialien und Ausstattung stammen aus aller Welt, darunter auch aus Namibia. Das 177 Meter lange Schiff soll 500.000 Karat Diamanten aus dem Atlantik pro Jahr gewinnen und damit die Diamantengewinnung in Namibia um fast ein Drittel steigern. Die Baukosten werden mit sieben Milliarden Namibia Dollar angegeben.

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