Montag 18. März 2019

8. Januar 2019 - Nachrichten am Mittag

Der Deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller kommt die Tage zu einem offiziellen Besuch nach Namibia. Müller war gestern in Malawi und reist heute nach Sambia. Danach gehe es nach Namibia, hieß es vom Auswärtigen Amt. In Namibia geht für Müller neben der allgemeinen Entwicklungszusammenarbeit um die deutsche Kolonialherrschaft. Müller wolle mit seinen Partnern die besondere historische Verantwortung Deutschlands thematisieren. Zudem stehen das von Deutschland entworfene neue Nahverkehrssystem in Windhoek sowie die Landreform auf der Tagesordnung.

Der Finanzexperte Werner Schuckmann hat den Posten des Geschäftsführers der Namibia Airports Company abgelehnt. Dies bestätige Transportminister John Mutorwa. Ende 2018 hatten die zuständigen staatlichen Stellen eine Anstellung Schuckmanns zugestimmt. Unbestätigten Angaben nach gab es nun große Differenzen den Anstellungsbedingungen. So soll Schuckmann ein Jahressalär von 2,6 Millionen Namibia Dollar gefordert haben. Laut NAC war man nur bereit 1,2 Millionen zu zahlen, das dem Gehalt der vorherigen CEO entspräche. Zudem habe es weitere Forderungen von Schuckmann gegeben, die das staatliche Unternehmen auf Grundlage von Gesetzen nicht erfüllen könne. - Schuckmann wird auch mit dem Geschäftsführerposten von TransNamib [deutsch] in Verbindung gebracht.

Auf dem Rettungsschiff der deutschen Hilfsorganisation Sea Watch sind einzelne Flüchtlinge in den Hungerstreik getreten. So protestieren sie dagegen, dass sie nicht an Land gehen dürfen. Zwei Schiffe mit etwa 50 Flüchtlingen sitzen seit gut einer Woche vor Malta fest, ohne einen Hafen anfahren zu dürfen.


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