Sonntag 20. August 2017

9. August 2017 - Nachrichten am Abend

Kenia steht am Scheideweg. Landesweit kam es seit dem Vormittag zu gewaltsamen Protesten, nachdem das Ergebnis der gestrigen Wahlen praktisch feststeht. Die Polizei soll mindestens eine Person erschossen haben. Nach Auszählung fast aller Stimmen der Präsidentschaftswahl kommt Amtsinhaber Uhuru Kenyatta auf fast 55 Prozent der Stimmen. Raila Odinga konnte nur knapp 45 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Odinga sprach nach Auszählung der Stimmen von „massiven Manipulationen“. Unter anderem sei das Computersystem der Wahlkommission gehackt worden. Er werde ein solches Ergebnis nicht akzeptieren, hieß es.

Im Konflikt zwischen Nordkorea und den USA hat die Bundesregierung beide Seiten zur Mäßigung aufgerufen. Außenminister Gabriel sagte, die Lage sei ernst - Säbelrasseln helfe sicher nicht weiter. Verteidigungsministerin von der Leyen hofft, dass China in dem Konflikt vermitteln kann. Auf eine Drohung des US-Präsidenten Trump hatte Nordkorea zuvor seinerseits damit gedroht, einen US-Militärstützpunkt auf Guam anzugreifen.

Nach der Autoattacke auf Soldaten in einem Pariser Vorort haben die Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Die Polizei stoppte den Mann im mutmaßlichen Tatfahrzeug auf einer Autobahn. Ob es sich bei ihm wirklich um den Täter handelt, ist unklar.

Auf dem Gelände der WABI Lodge am Waterberg wurden gestern sechs Büffel vom Umweltministerium erlegt. Wie die Betreiber der Lodge gegenüber Hitradio Namibia mitteilten, hätten Naturschutzbeamte die Tiere unter anderem mit Schnellfeuergewehren erlegt. Eine Tötung auf dem Gelände der WABI Lodge wurde zuvor ausdrücklich von den Besitzern verboten, da sich Touristen auf dem Gelände befanden. Die Beamten hätten mit dem gewaltsamen Betreten der Farm gedroht. Das Umweltministerium hat eine Stellungnahme in Aussicht gestellt.

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