Donnerstag 15. November 2018

9. Juli 2018 - Nachrichten am Morgen

Wirtschaftsexperten begrüßen die Unterzeichnung des Abkommens zur Afrikanischen Freihandelszone AfCFTA durch Präsident Hage Geingob. Laut Allgemeiner Zeitung verspricht sich der Forschungsmitarbeiter des Wirtschaftsverbandes EAN, Klaus Schade, große Vorteile für Namibia. Der geplante Freihandel passe zum angestrebten Ziel des Landes, zum Tor der SADC zu werden. Geingob hatte das Freihandelsabkommen vergangene Woche auf dem Gipfeltreffen der Afrikanischen Union in Mauretanien unterzeichnet. Laut Presseagentur NAMPA zeigte er sich bei seiner Rückkehr am Samstag allerdings skeptisch. Das Abkommen sei zwar von vielen Staaten unterzeichnet worden. Mit der Umsetzung von Abkommen jedoch hapere es oft.

Die ungewöhnlich starke Kaltfront hat das Wetter in Namibia am Wochenende verrücktspielen lassen. Dem Wetterstationen-Netzwerk SASSCAL zufolge fielen bei Dieprivier südlich von Solitaire am Ostrand der Namib am Samstag 5,1 Millimeter Regen. Bei Gellap Ost zwischen Keetmanshoop und Brukkaros wurden sogar 7,8 Millimeter gemessen. Die Allgemeine Zeitung berichtet von 5,5 Millimeter Niederschlag in Maltahöhe. Auch in Windhoek fielen am späten Nachmittag Schauer. An der Küste gab es einen raschen Wechsel von feuchtkühlem Südwestwind zu heiß-trockenem Ostwind.

Die diesjährige Miss Namibia heißt Selma Kamanya. Die 22-Jährige sei am Samstag vor ausgebuchtem Haus im Windhoek Country Club & Resort zur schönsten Frau des Landes gekürt worden, berichtet der Namibian. Die Wirtschaftsstudentin habe sich gegen elf andere Kandidatinnen durchgesetzt. Erste Prinzessin wurde Clarise van der Vyver und zweite Prinzessin Kabuba Namukokoba.

In der Region Sambesi hat die Polizei fünf mutmaßliche Separatisten-Führer verhaftet. Laut Presseagentur NAMPA handelt es sich um führende Mitglieder der Caprivi Concerned Group. Sie seien gestern im Dorf Liselo etwa zehn Kilometer südlich von Katima Mulilo festgenommen worden, als sie dort eine öffentliche Versammlung abhalten wollten. NAMPOL zufolge hatten sie vor, Bewohner zu mobilisieren, die noch immer für eine Abspaltung der Region Sambesi vom Rest Namibias sind.

Nach jahrzehntelanger Feinseligkeit näher sich Äthiopien und Eritrea an. Die beiden Nachbarstaaten haben die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen vereinbart. Unter anderem sollen Botschaften wieder geöffnet und Flugverbindungen wiedereingerichtet werden. Wegen eines erbitterten Grenzkonflikts hatten die Länder Ende der 90er ihre Beziehungen abgebrochen.

Italien will seine Häfen für jede Art von Flüchtlingssschiff dichtmachen. Auch EU-Einsatzschiffe sollen - wenn es nach Innenminister Salvini geht- nicht mehr in Italien anlanden dürfen. Für Schiffe von NGOs sind die italienischen Häfen bereits gesperrt.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok