2023

12 % des weltweiten Uranoxids kam 2022 aus Namibia

todayJuni 7, 2023

Hintergrund
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Arandis, Namibia November 29, 2018 Site of the Rossing Mine, a large Uranium mine formerly operated by Rio TInto and now owned by a Chinese company.

Im vergangenen Jahr kam rund 12 Prozent des weltweit produzierten Uranoxids aus Namibia. Das teilte Rössing Uranium bei der Vorstellung seines Nachhaltigkeitsberichts mit. Namibia war damit nach Kasachstan und Kanada zuletzt der drittgrößte Uranproduzent der Welt. Allein bei der Rössing-Mine wurden nach Betreiberangaben im vergangenen Jahr 2659 Tonnen produziert. Damit habe Rössing Uranium rund 4,4 Prozent des weltweiten Bedarfs gedeckt. Derweil rief Vize-Bergbauministerin Kornelia Shilunga die Minenbetreiber in Namibia dazu auf, das lokale Beschaffungswesen anzukurbeln. Sie sprach dabei von unbefriedigenden Werten. Laut dem Geschäftsführer von Rössing Uranium, Johan Coetzee, seien 74 Prozent der Beschaffungsausgaben des Unternehmens im vergangenen Jahr in Namibia getätigt worden. Dies entspreche rund N$ 2,5 Milliarden.

Geschrieben von: Redaktion

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