2018

12. September 2018 – Nachrichten am Morgen

todaySeptember 12, 2018

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Der Tod des hochrangigen Mitarbeiters des Geheimdienstes NCIS, der unter Korruptionsverdacht stand, wird eingehend untersucht. Das habe Polizeichef Sebastian Ndeitunga gestern zugesichert, berichtet der Namibian. Man werde sich nicht ohne weiteres mit der Version eines Suizids zufriedengeben. Der 56-jährige Paulus Tshilunga war gestern am Rande der Straße zum Daan Viljoen Park etwa zwei Kilometer hinter dem Polizeiposten tot in seinem Wagen aufgefunden worden. Offenbar hatte er sich in den Kopf geschossen. Laut Namibian war Tshilunga seit der Unabhängigkeit beim NCIS beschäftigt und bekleidete zuletzt den Rang eines Vizedirektors. Im vergangenen Monat wurde er wegen Veruntreuung von 17 Millionen Namibia Dollar angeklagt. Dabei handelt es sich offenbar um Gelder einer Fischfangfirma, die der NCIS gemeinsam mit dem Geheimdienst Mosambiks gegründet hat.

Die Entwickler der Wohnanlage Elisenheim verklagen die Stadt Windhoek auf 70 Millionen Namibia Dollar Schadensersatz. Laut Allgemeiner Zeitung wirft die Elisenheim Property Development Company der Stadtverwaltung Vertragsbruch vor. So habe sie die vereinbarte Freigabe nach Überprüfung, ob die Bauauflagen eingehalten wurden, bei zwei Erweiterungen der Wohnanlage um mehr als 50 bzw. 100 Tage verzögert. Daher hätten die betroffenen Grundstücke nicht zügig übertragen werden können, weshalb Käufer abgesprungen seien. Die hat laut Klägern zu einem Gesamtverlust von 283 Millionen Dollar geführt. Die entgangenen Zinseinnahmen von 70 Millionen Dollar soll die Stadt nun erstatten.

Nach dem Überfall auf zwei Urlauberinnen aus Polen auf der Schotterstraße zwischen Uis und Spitzkoppe fahndet die Polizei nach drei Tätern. Laut Allgemeiner Zeitung gab Polizeisprecher Daniel Gurirab gestern Einzelheiten zu dem Vorfall bekannt. Demnach waren die beiden Frauen im Alter von 32 und 33 Jahren auf dem Weg zur Spitzkoppe, als ein silbergrauer Wagen sie überholte, einschwenkte und sie zum Anhalten zwang. Einer der Männer habe mit einer Panga zwei Fenster des Allradwagens eingeschlagen, während die anderen beiden Rucksäcke, Kameras und Bargeld in Höhe von 7000 Namibia Dollar vom Rücksitz gegriffen hätten. Die beiden Frauen wurden Gurirab zufolge nicht verletzt. Die umliegenden Polizeistationen hätten den silbergrauen Wagen bisher nicht gesichtet. Laut AZ sind die beiden Urlauberinnen gestern nach Polen zurückgeflogen.

UN-Generalsekretär Guterres warnt vor einem „Blutbad“ in der syrischen Provinz Idlib. Eine Offensive auf die Rebellenhochburg hätte einen „humanitären Albtraum“ zur Folge, so der Portugiese. Die syrische Regierung und ihr Verbündeter Russland starten immer wieder Angriffe auf die letzte von Rebellen kontrollierte Region in Syrien. In Idlib wohnen aber auch rund drei Millionen Zivilisten. Im Falle einer Großoffensive wird mit erbitterten Kämpfen und hunderttausenden Flüchtlingen gerechnet.

Wegen des drohenden Hurrikans „Florence“ hat nun auch die US-Hauptstadt Washington den Notstand ausgerufen. Zuvor hatten das bereits die Bundesstaaten North und South Carolina sowie Virginia und Maryland getan. Mehr als eine Million Menschen an der Ostküste der USA wurden aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen.

Das Namibia Institute of Mining and Technology NIMT muss die Kündigung von 44 Mitarbeitern zurücknehmen. Das habe die Ministerin für höhere Bildung, Itah Kandjii-Murangi, angeordnet, meldet die Presseagentur NAMPA. Die Ausbildung junger Namibier sei ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit und Armut im Land. Ihr Ressort berate mit dem Finanzministerium über Möglichkeiten, der finanziellen Krise von NIMT zu begegnen. Vergangene Woche hatten 44 Mitarbeiter eine betriebsbedingte Kündigung erhalten. NIMT-Direktor Eckhart Mueller hatte bereits vor einem Monat über finanzielle Engpässe geklagt. Das Ausbildungswerk hat Campusse in Arandis, Tsumeb und Keetmanshoop und beschäftigt laut Bericht 275 Mitarbeiter.


Geschrieben von: Redaktion

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