2016

14. Juli 2016 – Nachrichten am Abend

todayJuli 14, 2016

Hintergrund
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Arbeiter am NGSIP-Mehrzweckzentrum in Gibeon; © contributed/NAMPA

Arbeiter am NGSIP-Mehrzweckzentrum in Gibeon; © contributed/NAMPA

Das Namibisch-Deutsche Sonderprogramm NGSIP ist auch im Süden des Landes ein Erfolg. So seien die seit 2013 implementierten Projekte in den Regionen Hardap und ||Karas sehr positiv aufgenommen worden. Insgesamt wurden Projekte im Wert von 50 Millionen Namibia Dollar implementiert. Darunter befinden sich neben Mehrzweck- und Kommunalhallen auch ein Museum und Sportanlagen. – Das Sonderprogramm mit einem Budget von annähernd 500 Millionen Namibia Dollar wurde in sieben der 14 Regionen Namibias implementiert.

Namibia darf ab sofort, als erstes Land in Afrika, Rindfleisch in die USA exportieren. Dies ist das Ergebnis einer Entscheidung des US-amerikanischen Lebensmittelsicherheitsamtes von gestern. Der Erlaubnis seien mehrere Jahre an harter Arbeit der namibischen Schlachthöfe und Behörden vorausgegangen, wie der US-Botschafter in Windhoek, Thomas Daughton, bestätigte. Damit werden die USA, nach der Europäischen Union, Norwegen und China, der vierte wichtige Rindfleischexportmarkt für Namibia. Die potentielle Exportmenge läge laut der namibischen Behörden bei fast 900.000 Kilogramm pro Jahr.

In Simbabwe hat Oppositionsführer Mawarire zu landesweiten Protesten aufgerufen. Die Demonstrationen der vergangenen Monate müssten fortgesetzt werden erklärte der parteilose Pastor. Kurz zuvor war er aus der Haft entlassen worden – ein Gericht hatte in den Protestaufrufen des Oppositionsführers keine Umsturzversuche gesehen. Beobachter gehen davon aus, dass Staatschef Mugabe seinen Widersacher einschüchtern wollte. Die Wirtschaft in Simbabwe liegt am Boden, immer mehr Menschen verlieren ihre Jobs. Die Opposition sieht die Schuld dafür vor allem in der Regierung und der massiven Korruption im Land.

Schwerbewaffnete Truppen aus Uganda versuchen Landsleute aus dem Südsudan zu befreien. Am Morgen hat der Konvoi mit hunderten Soldaten und rund 50 Lastwagen die Grenze zum Krisenland überquert. Alleine aus der Hauptstadt Juba sollen etwa 3.000 Ugander abgeholt werden. Die ugandische Regierung hat außerdem angekündigt, dass auch Bürger anderer Nationen in Sicherheit gebracht werden können. Im Südsudan herrscht zwar aktuell eine Waffenruhe – zuvor war das Land aber von schweren Gefechten erschüttert worden.

Die neue britische Regierungschefin May baut weiter an ihrer Regierung und sorgt mit ersten Personalentscheidungen im Rest Europas für Kritik. EU-Parlamentspräsident Schulz sagte: Bei der Vergabe der Ministerposten gehe es May offenbar mehr darum die Spaltung ihrer konservativen Partei zu überwinden, als um die nationalen Interessen des Landes. Brexit-Wortführer Boris Johnson wird ab sofort als Außenminister im Einsatz sein. Justizminister Gove, ebenfalls führender Kopf der Brexit-Befürworter, scheidet dagegen aus dem Kabinett aus.

Geschrieben von: Redaktion

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