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19. November 2021 – FarmerNews

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Hintergrund
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Die Schulden der Landwirtschaft bei den Banken im Land werden immer niedriger. Dies sei aber der Agribank nach keineswegs ein gutes Zeichen. Der Trend würde zeigen, dass immer weniger in den Sektor investiert wird, heißt es im Market Watch der Landwirtschaftsbank für Oktober. Die Schulden des Sektors bei allen kommerziellen Banken im Land liege bei knapp 7,35 Milliarden Namibia Dollar. Dies seien zwar 130 Prozent mehr als vor elf Jahren, aber alleine binnen eines Jahres sei ein Rückgang um fast sieben Prozent zu verzeichnen gewesen.

 Für die geplante Rehabilitierung namibischen Farmlandes sollen 45 Millionen Hektar Land entbuscht werden. Dadurch könne die Kapazität und damit die Produktion deutlich gesteigert werden. Hierfür stehe das Projekt “Rangeland Improvement through Bush Control and Sustainable Intensification to Mitigate Climate Change and Improve Livelihoods and Food Security in Southern Africa” RIBS. Es wurde kürzlich im Rahmen des länderübergreifenden „Southern African Science Centre for Climate Change and Adaptive Land Management SASSCAL“ ins Leben gerufen. Es werden 450 Millionen Tonnen Biomasse generiert. Schon jetzt bringe die Holzkohleproduktion, die auch einen wichtigen Beitrag lasse, etwa 500 Millionen Namibia Dollar pro Jahr an Exporterlösen ein.

Die Schweinefleischproduktion wird in diesem Jahr vermutlich einen Rekord erleben. Bereits in den ersten acht Monaten des Jahres wurde in den Bereich mehr als 113 Millionen Namibia Dollar umgesetzt. Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 20 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Der Verkaufspreis für Schweinefleisch lag in diesem Jahr bei knapp 38 Namibia Dollar pro Kilo, etwa zehn Prozent höher als 2020. Bis Ende August wurden 33.300 Schweine landesweit geschlachtet. Dieses deckt den namibischen Bedarf zu etwas mehr als einem Drittel.

Geschrieben von: Redaktion

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