2018

20. Juli 2018 – Nachrichten am Mittag

todayJuli 20, 2018

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Zur ersten öffentlichen Anhörung im Vorfeld der anstehenden 2. Nationalen Landkonferenz zeigte sich eine einhellige Meinung. In der Region Khomas hätten sich die meisten der Teilnehmer für die Landnahme durch den Staat ohne Entschädigung ausgesprochen. Die bisherige Landreform nach dem Prinzip „Williger Verkäufer, williger Käufer“ erklärten diese für gescheitert. Die Menschen würden nach Land verlangen, dass der Staat in dem Umfang nicht wie bisher durch Farmkäufe zu Marktpreisen bedienen könne. Gleichzeitig wurde aber auch daraufhin gewiesen, dass die Landwirtschaft unter einer Landnahme nicht leiden dürfe. Dies sei bei der bisherigen Landreform ebenfalls nicht sichergestellt worden.

Die Veteranen des Freiheitskampfes dürften keine Sonderstellung mehr einnehmen. Dazu rief die Initiative „Affirmative Repositioning“ AR auf. Es führe zu Unmut in der Gesellschaft, wenn es Menschen mit sozialer Sonderstellung gäbe, hieß es. Auch wenn man die Leistung der Freiheitskämpfer uneingeschränkt anerkenne, dürfe dies nicht in einer besonderen Behandlung enden. Man würde der Jugend ein falsches Bild vermitteln, betonte der AR-Mitbegründer Job Amupanda. Grundsätzlich könne nicht jeder Veteran als „vormals benachteiligt“ bezeichnet werden, wie sich an Beispielen wie Gründungsstaatspräsident Sam Nujoma zeige. – Anerkannte Kriegsveteranen erhalten vom Staat eine Einmalzahlung und eine Sozialzahlung von 3000 Namibia Dollar pro Monat.

Beim Untergang eines Touristenbootes auf einem See im US-Bundesstaat Missouri sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sind auch Kinder. Mindestens fünf weitere Menschen werden noch vermisst. Das Unglück ereignete sich bei starkem Sturm auf einem künstlichen See.

Nicaraguas Staatschef Ortega hat unter anderem die katholische Kirche für die Unruhen in seinem Land verantwortlich gemacht. Das sagte er bei einer Kundgebung. Den katholischen Bischöfen, die sich um einen Dialog zwischen Ortega und der Opposition bemüht hatten, warf der Staatschef vor, einen Putsch zu planen.

Geschrieben von: Redaktion

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20. Juli 2018 – Nachrichten am Morgen

Bei Importen aus China nach Namibia in Milliardenhöhe ist nicht nur Steuerhinterziehung, sondern auch Geldwäsche betrieben worden. Zu diesem Schluss kommt laut Namibian ein Bericht der Buchprüfungsfirma KPMG, der vor kurzem der Regierung vorgelegt wurde. Demnach wurden nicht nur in großem Stil Güter unter Wert deklariert, um Zölle und Einfuhrsteuern zu hinterziehen. Bei Zahlung für diese Güter seien die Rechnungen aufgeblasen worden, um Gelder außer Landes zu schaffen. Laut Namibian geht es um einen Gesamtbetrag von 3,1 Milliarden Namibia Dollar […]

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