2018

23. November 2018 – Nachrichten am Abend

todayNovember 23, 2018

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Im Falle eines Massenbetruges im Bildungsministerium in den Kavango-Regionen steht eine Entscheidung über eine Anklage weiterhin aus. Dies teilte das Büro der Generalstaatsanwaltschaft mit. Eine Mitarbeiterin in der Buchhaltung des Ministeriums soll zwischen 2013 und 2016 illegal Zahlungen an Lehrer vorgenommen haben. Hierfür habe sie Passwörter ihrer Kollegen genutzt, die eigentlich jegliche Zahlungen autorisieren müssen. Eigentlich sollte über eine mögliche Anklage bereits vor einem Jahr entschieden werden. Insgesamt sind neben der Buchhalterin 24 Lehrer unter Verdacht. Es geht um insgesamt drei Millionen Namibia Dollar.

Namibia will seine diplomatischen Beziehungen weiter ausbauen. Dies sagte Außenministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah aus Anlass einer Jahresendveranstaltung für die Mitarbeiter des Ministeriums. Demnach müsse trotz eines knappen Budgets der Service weiter ausgebaut werden. Hierzu zähle auch die diplomatischen Beziehungen zu Staaten zu intensivieren bzw. erst aufzunehmen. Man habe in diesem Jahr Staatsoberhäupter zahlreicher Staaten in Windhoek begrüßen dürfen, darunter erstmals von der Demokratischen Arabischen Republik Sahara. Zahlreiche Staatsbesuche von Präsident Hage Geingob fanden ebenfalls statt, u. a. in Indonesien, Guinea und Kanada.

Im mexikanischen Tijuana haben hunderte Migranten aus Zentralamerika dafür demonstriert, in die USA einreisen zu dürfen. Die meisten stammen aus Honduras – sie sind vor der Armut und Gewalt in ihrer Heimat geflohen. US-Präsident Trump drohte erneut damit, die gesamte Grenze zu Mexiko zu schließen. Derweil hat die US-Armee an der Grenze den Ernstfall trainiert. In einer Großübung wurden die Einsatzkräfte auf den Fall vorbereitet, dass die Migranten über die Grenze stürmen wollen.

Geschrieben von: Redaktion

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23. November 2018 – Nachrichten am Mittag

Der Macherhalt von Unabhängigkeitsbewegungen wie der SWAPO in Namibia sei kein Problem, solange man den Willen des Volkes vertrete und demokratisch handele. Dies sagte Staatspräsident Hage Geingob bei einem Treffen von Generalsekretären verschiedener Unabhängigkeitsbewegungen aus dem Südlichen Afrika. Keiner habe sich während des Befreiungskampfes darüber beschwert, dass diese Organisationen zu lange federführend für die Freiheit gekämpft hätten. Deshalb seien auch jetzt Kritiken fehl am Platz, dass der jahrzehntelange demokratische Machterhalt ein Problem sei. Interne Auseinandersetzungen in der für die Politik […]

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