2020

29. Oktober 2020 – Nachrichten am Nachmittag

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Hintergrund
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Alle Staatsunternehmen und Behörden wurden nochmals von Ombudsmann John Walters aufgefordert umgehend ihre Jahresabschlüsse vorzulegen. Dies gelte insbesondere auch für die „August 26 Holding“ des Verteidigungsministeriums. Diese habe zu keiner Zeit irgendwelche finanzielle Rechenschaft abgelegt, heißt es. Dazu hatte die Oppositionspartei PDM vor einigen Monaten eine Anfrage an den Ombudsmann übersandt. Dieser habe bereits Mitte Juli eine dementsprechende Aufforderung auch an den Minister für Staatsunternehmen gesandt. Zum 30. September wurde mit Nachdruck auch die Nationalversammlung hierzu unterrichtet. Dies habe den Bericht an den Ständigen Ausschuss für Öffentliche Aufgaben übergeben.

Heute wurden 52 weitere Coronafälle aus Namibia gemeldet. Es handelt sich um 30 Männer und 22 Frauen im Alter von 1 bis 70 Jahre. Mit 15 stammen am meisten aus Windhoek. 43 weitere Personen gelten als geheilt, so dass sich die Zahl der aktiven Fälle im Land leicht auf 1753 erhöht hat. Diese Zahl ist seit längerer Zeit relativ konstant. Mit vier Personen ist eine mehr als gestern nun in einem schlechten gesundheitlichen Zustand. Drei stammen aus der Region Oshana, einer aus Khomas. Die 7-Tages-Inzidenz liegt wie gestern bei 16 Fällen pro 100.000 Einwohnern.

Die südafrikanische Staatsfluggesellschaft SAA wird zum wiederholten Male mit öffentlichen Geldern gerettet. Dies teilte Finanzminister Tito Mboweni mit. Demnach werden die kurzfristig benötigten 10,5 Milliarden Rand durch Umschichtungen im Staatshaushalt bereitgestellt. Bereits im Februar hatte der Staat 16,4 Milliarden Rand zur Schuldentilgung zugesagt. Mboweni begegnete umgehenden Buhrufen im Parlament, mit einer Erklärung, wonach der Staat zur Rettung von Staatsunternehmen in dieser Art und Weise verpflichtet sei. Vor knapp einem Monat hatte SAA den Betrieb aufgrund fehlender Finanzzusagen komplett eingestellt.

Geschrieben von: Redaktion

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29. Oktober 2020 – Nachrichten am Morgen

Namibia könnte durch den erneuten „kleinen Lockdown“ in Deutschland negativ beeinflusst werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich unter anderem auf eine dringende Empfehlung auf alle Reisen, im In- und ins Ausland, ab dem 2. November zu verzichten. Auch wenn dieses keine Verpflichtung ist, könnten davon auch Reisen nach Namibia betroffen sein. Deutschland behält seine Einschätzung Namibias bei, wonach dieses weder ein Risikogebiet ist noch vor […]

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