2015

3. November 2015 – Nachrichten am Abend

todayNovember 3, 2015

Hintergrund
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Verhaftete Angolaner; © Mulisa Simiyasa/NAMPA

Drei Angolaner, die mit mehr als 2 Millionen Namibia Dollar Bargeld verhaftet wurden, bleiben vorerst in Haft. Eine Entscheidung zu ihrem Kautionsantrag soll laut dem Magistratsgericht in Otjiwarongo erst kommenden Montag fallen. Die Männer im Alter von 23 bis 33 Jahre wurden Ende September an der Polizeikontrolle zwischen Otjiwarongo und Otavi verhaftet. Die Staatsanwaltschaft fordert, die Untersuchungshaft beizubehalten, da akute Fluchtgefahr bestehe. Die Angolaner müssen sich unter anderem wegen Vergehen gegen das Geldwäschegesetz verantworten.

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Morgen sind sechs Personen ums Leben gekommen. Laut dem Rettungsdienst LifeLink hat sich der Unfall zwischen Okahandja und Otjiwarongo zugetragen. Ein Bakkie soll frontal mit einem Lastwagen zusammengestoßen sein. Die genauen Umstände des Unfalls werden derzeit noch von der Polizei untersucht. Damit sind seit Jahresbeginn mindestens 530 Personen auf Namibias Straßen ums Leben gekommen.

Die deutsche Regierung sieht gute Chancen, den Flüchtlingsstreit beizulegen. Zuletzt hatten Union und SPD vor allem darüber gestritten, ob an den Grenzen Transitzonen eingerichtet werden sollen, in denen die Chance auf Asyl der Flüchtlinge sofort überprüft wird. Die SPD kann sich dies vorstellen, wenn die Einrichtungen nicht zu riesigen Haftzonen werden. Kanzlerin Merkel sieht in der Bewältigung der Flüchtlingskrise eine internationale Aufgabe.

Das russische Außenministerium rückt vom syrischen Machthaber Assad ab. Eine Sprecherin sagte, für die Zukunft des Landes sei es nicht entscheidend, ob Assad gehe oder bleibe. Es liege am syrischen Volk, über sein Schicksal zu entscheiden. Russland ist einer der wichtigsten Verbündeten Syriens. Seit Ende September unterstützt das Land das Assad-Regime mit Luftangriffen gegen die Aufständischen.

In Nepal ist ein Reisebus in eine Schlucht gestürzt. Dabei sind nach Behördenangaben mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Verletzte berichten, dass der Bus völlig überfüllt war. Sogar auf dem Dach sollen Menschen gesessen haben. Die Straßen in Nepal befinden sich zudem oft in einem schlechten Zustand. Die Lage hat sich durch das verheerende Erdbeben im April noch verschärft.

Der Nazi-Vergleich von Pegida-Gründer Bachmann in Richtung Justizminister Maas sorgt für heftige Empörung. Bachmann hatte Maas den schlimmsten geistigen Brandstifter seit Goebbels genannt. SPD-Generalsekretärin Fahimi nennt den Vergleich mit dem NS-Propagandaminister gegenüber Spiegel Online eine perfide und ekelhafte Rattenfängerei. Maas selbst will aber offenbar keine Strafanzeige stellen.

Audi weist die neuen Manipulationsvorwürfe aus den USA zurück. Ein Sprecher der VW-Tochter sagte: „Unsere Software ist gesetzeskonform“. Das Programm erkenne demnach nicht, ob ein Auto auf dem Testprüfstand stehe, um dann die Emmissionsausstöße herunterzufahren. Die US-Umweltbehörde EPA spricht dagegen von Beweisen, dass auch bei Drei-Liter Motoren von Audi, VW und Porsche getrickst wurde.

Geschrieben von: Redaktion

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