2019

8. Mai 2019 – Nachrichten am Morgen

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Die Polizei befragt momentan einen Mann in Gewahrsam, der vermutlich am Doppelmord des namibischen Instituts für Bergbau und Technologie (NIMT) in Arandis beteiligt war. Der Generalinspekteur der Namibian Police Force (NamPol), Generalleutnant Sebastian Ndeitunga, sagte am Dienstag, der Mann sei im Zusammenhang mit einem anderen Mordfall verhaftet worden. Dieser wurde nun auch in Bezug auf die Morde an NIMT-Exekutivdirektor Eckhart Mueller und seinem Stellvertreter Heimo Hellwig befragt. Der Generalinspekteur forderte die Öffentlichkeit auf zu einer Belohnung beizutragen welche an Informanten im Gegenzug für konkrete Informationen ausgezahlt werde.

Dem Innenministerium könnten die Passhefte bald ausgehen und es wird mindestens zwei Monate dauern, bis neue von einem deutschen Lieferanten eintreffen. Dies geht aus Angaben eines hochrangigen Beamten des Ministeriums hervor, der Nampa unter der Bedingung der Anonymität erzählte, sie hätten angeblich keine Pässe mehr. Aufgrund von Missmanagement der Verwaltung soll die Nachbestellung zu spät erfolgt sein. Frans Kapofi, Minister für Inneres, bestritt, dass das Innenministerium keine Pässe mehr hätte, räumte jedoch ein, dass es nicht lange dauern werde, bis dem Ministerium die Pässe ausgehen würden. Im Zentrum der Angelegenheit steht das neue Beschaffungsgesetz, das erfüllt werden müsse, sowie das Finanzministerium und die Generalstaatsanwaltschaft. Er fügte hinzu, dass diejenigen, die reisen wollten davon betroffen sein könnten. Kapofi hoffe das die Nachbestellung in zwei oder drei Monaten zu bewerkstelligen sei. Es werden allerdings nicht weniger als 100 Pässe für medizinische Notfälle zu jeder Zeit zur Verfügung stehen.

Das Ministerium für Gesundheit und Soziales hat am Dienstag einen Ausbruch des Kongo-Fiebers (CCHF) in der Region Oshikoto bestätigt. In einer Medienerklärung des Ministeriums vom Dienstag wurde mitgeteilt, dass eine 54-jährige Frau aus dem Dorf Ontananga am 26. April mit CCHF Symptomen im Onandjokwe Bezirkskrankenhaus eingeliefert wurde. Dort wurde Ihr Blut abgenommen, welches am Freitag als positiv getestet bestätigt wurde. Alle Personen, die in direktem Kontakt mit der Patientin standen, stehen unter einer strengen täglichen Überwachung. Bisher wurden jedoch keine weiteren Verdachtsfälle gemeldet.

Die namibische Armee wird keine größere militärische Übung mehr in diesem Jahr durchführen, da nicht genügend Mittel dazu bereitstünden. Verteidigungsminister Penda ya Ndakolo sagte laut Namibian in dieser Woche, das Militär würde zusätzlich verpflichtenden Urlaub für Armeeangehörige aussprechen um Geld zu sparen. Die Armee wird auch keine Rekrutierungen in diesem Jahr vornehmen.  Ya Ndakolo sagte dieses in der Nationalversammlung am Montag, an der bekannt wurde das 5,9 Milliarden Namibia Dollar dem Ministerium zur Verfügung stünden. Ya Ndakolo sagte das die Ressourcen, welche dem Ministerium zu Teil wurden, die Kosten für dieses Jahr nicht decken würden. Der Armee wird der 4. größte Etat nach Ausbildung, Finanzen und Gesundheit zuteil.

Geschrieben von: Redaktion

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