2024

Fishrot-Verdächtige fürchten um ihre Sicherheit

todayMai 21, 2024

Hintergrund
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Laut Innenminister Albert Kawana werden Haftanstalten zunehmen zu Zielen für die Anwerbung gewaltbereiter Extremisten; © FooTToo/iStock

Mehrere Fishrot-Verdächtige gehen gerichtlich gegen ihre Verlegung in den allgemeinen Strafvollzug vor. Als Begründung geben sie unter anderem Sicherheitsbedenken an. Die Angeklagten waren seit ihrer Verhaftung in einem gesonderten Block (C-Section) des Gefängnisses in Windhoek untergebracht. Von Häftlingen aus anderen Teilen des Gefängnisses würden sie regelmäßig Gewaltandrohungen erhalten, heißt es in einer eidesstattlichen Erklärung des Fishrot-Verdächtigen James Hatuikulipi und sechs weiteren Antragsstellern. Zudem sei die Verlegung in den allgemeinen Strafvollzug hinderlich für ihre gerichtlich zugesicherte Möglichkeit zur Prozessvorbereitung. Darüber hinaus sei ihnen nicht nachvollziehbar dargelegt, was der Grund für die Verlegung sei. Der Erklärung zufolge wurde diese zum 1. Mai 2024 implementiert. Nicht davon betroffen sind die beiden ehemaligen Minister Bernhardt Esau und Sacky Shangala. Die Justizvollzugsbehörde (NCS) erklärte wiederum, dass die Antragssteller nicht ausreichend dargelegt habe, warum das Gericht in die Entscheidung zur Verlegung eingreifen sollte. Der Fall wurde zur Urteilsverkündung auf den 10. Juni 2024 vertagt.

Geschrieben von: Redaktion

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