Freitag 20. April 2018

10. April 2018 - Nachrichten am Abend

Der Antrag von sieben mutmaßlichen Caprivi-Separatisten zur Zuständigkeit des Obergerichtes wurde abgelehnt. Der Vorsitzende Richter Petrus Unengu machte in seiner Begründung deutlich, dass das Obergericht die Zuständigkeit über das gesamte namibische Staatsgebiet habe und deshalb die Männer sich wegen Hochverrats verantworten müssen. Zur Begründung sagte Unengu, dass die Männer alle seit Geburt in der heutigen Region Sambesi, dem damaligen Caprivi, an zahlreichen Wahlen teilnahmen und sämtlich die namibische Staatsbürgerschaft zur Unabhängigkeit beantragt hätten. Sie seien deshalb vor dem Gesetz Namibier. Die Angeklagten hatten die Zuständigkeit des Gerichts abgelehnt, da sie Caprivianer seien. Die Sieben, sowie zahlreiche weitere in der Zwischenzeit Verurteilte, waren in die gewaltsamen Unabhängigkeitsbestrebungen der Region vor fast 20 Jahren involviert.

Das Gesundheitsministerium will den Service am Kunden Verbesserung und seinem ramponierten Ruf entgegenwirken. Dies kündigte die amtierende Staatssekretärin Petronella Masabane an. Vor allem die Motivation vieler Mitarbeiter im staatlichen Gesundheitsbereich lasse zu wünschen übrig. Dies entlade sich dann in unfreundlichen und unprofessionellem Verhalten gegenüber den Kranken. Man wolle dem Kunden wieder einen qualitativ hohen Dienst anbieten und ihnen mit Respekt begegnen. Man arbeite in die richtige Richtung, auch wenn es weiterhin an Personal mangele. Man müsse nun mit einem verringerten Haushalt mehr erreichen, betonte Masabane.

Nach dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff in Ost-Ghuta bereitet sich das Assad-Regime auf einen Vergeltungsschlag des Westens vor. Die syrischen Regierungstruppen sollen in erhöhter Alarmbereitschaft sein. Aktivisten berichten, die Armee verstärke ihre Stellungen, Einheiten würden sich auf die rasche Verlegung von Truppen vorbereiten. US-Präsident Trump hatten nach einem Telefonat mit Frankreichs Staatschef Macron eine starke Reaktion der Weltgemeinschaft angekündigt. Wegen der Lage in Syrien hat Trump seine Lateinamerikareise abgesagt.

Fünf Wochen nach dem Giftanschlag in Großbritannien hat die Tochter des russischen Ex-Doppelagenten Skripal das Krankenhaus verlassen. Auch ihrem Vater soll es inzwischen bessergehen, er wird aber noch stationär behandelt. London wirft der russischen Regierung vor, hinter dem Anschlag zu stecken. Moskau bestreitet das.

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