Mittwoch 19. September 2018

12. September 2018 - Nachrichten am Mittag

Staatspräsident Hage Geingob hat die Traditionellen Führer im Land aufgerufen aktiv an der anstehenden 2. Nationalen Landkonferenz mitzuwirken. Dies sagte Geingob am zweiten Tag des Treffens des Rates der Traditionellen Führer. Es gehe darum in Einheit und mit gleichem Ziel Lösungswege für die dringendsten Probleme der Landfrage zu erarbeiten. Hierfür sind die Traditionellen Führer, die in den Kommunalgebieten häufig die wichtigsten Anlaufstellen sind, unerlässlich, betonte Geingob. Vor allem die Frage nach historischem Siedlungsland sei drängend, da fast alle irgendwelche Landabschnitte in Namibia als ihr traditionelles Siedlungsgebiete ansehen. So hätten die OvaHerero bereits Anspruch auf das Khomashochland mit der Hauptstadt Windhoek erklärt.

Namibia wird in Walvis Bay eine Sonderwirtschaftszone einrichten. Dies bestätigte Wirtschaftsminister Tjekero Tweya gegenüber der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. Kommende Woche sollen alle Einzelheiten der Zone der Öffentlichkeit vorgestellt werden, hieß es. Es gehe darum Investoren zu locken, Arbeitsplätze zu schaffen und die namibische Wirtschaft weiter zu diversifizieren. Der Ausbau des Hafens in Walvis Bay und der Neubau des „SADC Gateway Port“ unweit nördlich der Stadt hätten weltweit für Interesse gesorgt. So habe sich der Hafen auch als Hauptumschlagplätze der Nachbarstaaten Simbabwe, Sambia, Botswana und der Demokratischen Republik Kongo etabliert.

In seiner Rede zur Lage der Europäischen Union hat Kommissionschef Juncker die Mitgliedsländer aufgefordert sich auf eine Reform des europäischen Asylsystems zu einigen - und zwar noch vor der Europawahl im kommenden Jahr. Ohne eine Einigung drohe das Ende der offenen Grenzen innerhalb Europas, so Juncker.


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