Dienstag 07. Juli 2020

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19. Juni 2020 - Nachrichten am Morgen

Die zur Firmengruppe Olthaver und List (O&L) gehörende Supermarktkette Pick n Pay ergreift drastische Sparmaßnahmen und wird hunderte Stellen streichen. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet erklärte das Unternehmen gestern das die Entlassungen mehr als 500 Namibiern ihre Anstellung kosten werde. Laut Geschäftsführer Graeme Mouton ist aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise und des geringen Einkommens, welches den Kunden zur Verfügung stehe, der Umsatz während der vergangenen fünf Jahre wenn überhaupt marginal gewachsen. Die COVID-19 Pandemie habe die Lage noch verschlimmert. Pick n Pay besitzt laut eigenen Angaben 22 Handelsstellen mit insgesamt 1931 Angestellten.

 

Das Gesundheitsministerium hat versäumt, in der Erongo Region nötige Vorbereitungen im Kampf gegen die Corona Pandemie zu treffen. Die Einwohner befürchten laut Allgemeiner Zeitung angesichts mehrerer lokaler Virusinfektionen eine Verlängerung der Ausgangsbeschränkung. Die Privatinitiative des Küstenbewohners Thersius Biermann gewinnt hierbei derzeit an Fahrt. Dieser hatte die Geschäftswelt zusammengetrommelt und in einem Schreiben die Regierung aufgefordert, den strengen Lockdown zu lockern der Unternehmen schweren finanziellen Schaden zufüge. Sollte der Lockdown, der in der Nacht von Montag auf Dienstag endet, doch noch verlängert werden, werde sofort ein Eilantrag gegen die Maßnahme am Obergericht eingereicht.

Die im Januar suspendierte Stadtdirektorin von Okahandja, Martha Mutilifa, darf in diesem Monat zurück in ihr Amt kehren. Mutilifa, die laut Allgemeiner Zeitung während ihrer sechsmonatigen Beurlaubung weiterhin voll bezahlt wurde, bestätigte am Montag, dass die über ihre Rückkehr informiert worden sei. Eigenen Angaben zufolge warte sie jedoch noch auf eine offizielle Bestätigung. Mutilifa war suspendiert, weil ihr Veruntreuung von Geldern, Korruption und Zuwiderhandlungen bei Landverkäufen vorgeworfen wird.

Die beiden Universitäten NUST und UNAM sowie der Studentenfinanzierungsfonds NSFAF sollen zusammen 2,78 Milliarden Namibia Dollar erhalten, beziehungsweise 86 Prozent des gesamten Budgets, das im Haushaltsentwurf 2020/21 für das Ressort vorgesehen ist. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet gehe dies aus der Rede der Ministerin für höher Bildung, Itah Kandjii-Murangi, hervor. Auch der Ausbildungsbehörde wurde eine beachtliche Summe zugeteilt, Die Namibia Training Authority (NTA) erhält 425,9 Millionen Namibia Dollar. Ziel sei es, das TVET-Konzept umzusetzen – ein integriertes System für eine koordinierte Berufsausbildung.

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