Montag 18. Dezember 2017

30. November 2017 - Nachrichten am Mittag

Die Namibische Entwicklungsbank DBN will neue Wege gehen. So sei es laut Geschäftsführer Martin Inkumbi die Aufgabe der Bank alles Mögliche gegen Armut, Arbeitslosigkeit und ein schwaches Wirtschaftswachstum zu tun. Aus diesem Grund wurde gemeinsam mit der Universität Namibias ein „Innovation Hub“ in der Region ||Karas aufgebaut. Hier sollen junge Menschen an die Themen Geschäftsgründung und Unternehmensführung herangeführt werden. Der DBN gehe es vor allem darum die Industrie im Land zu stärken. Auch Transport, Tourismus und Herstellendes Gewerbe stünden ganz oben auf der Agenda.

Bei Überschwemmungen sind in Thailand fünf Menschen ums Leben gekommen. In den sozialen Netzwerken wurden Bilder von überfluteten und beschädigten Straßen verbreitet. Nach Behördenangaben waren insgesamt mehr als 380.000 Menschen aus acht Provinzen von den Überschwemmungen betroffen, einen offiziellen Evakuierungsplan gibt es aber nicht.

Nach dem Selbstmord des früheren bosnisch-kroatischen Generals Praljak vor dem UN-Tribunal in Den Haag hat die niederländische Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet. Im Kern geht es dabei um die Frage, wie der verurteilte Kriegsverbrecher an das Fläschchen mit Gift kommen konnte, mit dem er sich das Leben nahm. Praljak hatte gestern erst lautstark gegen das Urteil von 20 Jahren Haft protestiert, anschließend zog er das Gift aus der Tasche und trank es im Gerichtssaal aus.

Die Lehrergewerkschaft TUN hat den staatlichen Studentenfonds NSFAF zur Zahlung aller ausstehenden Unterstützungsgelder aufgefordert. Ein gutes Bildungssystem sei nur möglich, wenn die Hochschulen ihre Studiengebühren erhielten. In vielen Fällen würden diese vom NSFAF bezahlt werden. Es gehe im konkreten Fall um mindestens 35 Studenten die ohne die Zahlung der Studiengebühren weder an den Sommerprogrammen der Unis noch am kommenden Studienjahr teilnehmen könnten. Die NSFAF wies alle Anschuldigungen zurück. Zudem sei die Lehrergewerkschaft nicht für Studenten zuständig.

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