Freitag 15. Dezember 2017

7. August 2017 - Nachrichten am Morgen

Auf Namibias Straßen sind kurz nach dem Start der jüngsten Kampagne zur Straßensicherheit erneut elf Menschen ums Leben gekommen. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, überschlug sich am Donnerstagabend auf der Schotterstraße nahe Rietooge in Auto. Vier Insassen, darunter zwei Kinder, starben; sechs wurden verletzt. Etwas später am Donnerstagabend kollidierten bei Leonardville zwei Autos. Dabei gab es sechs Tote und zehn Verletzte. Laut Presseagentur NAMPA überschlug sich am Freitagmorgen bei Aus der Wagen italienischer Touristen. Eine Frau starb, drei Insassen wurden verletzt.

Bei dem Referendum im westafrikanischen Wüstenstaat Mauretanien hat sich eine breite Mehrheit für eine Verfassungsänderung ausgesprochen. 85 Prozent der Wähler stimmten für die Initiative von Präsident Aziz. Sie sieht u.a. vor, den Senat abzuschaffen und durch gewählte Regionalräte zu ersetzen. Ein großes Oppositionsbündnis hatte zum Boykott der Volksabstimmung aufgerufen und mit gewaltsamen Protesten gedroht. Aziz war 2008 durch einen Militärputsch an die Macht gekommen.

Im Fipronil-Skandal steht die belgische Lebensmittelsicherheitsbehörde in der Kritik. Sie wusste bereits seit Juni von Verdachtsfällen, gab die Informationen über belastete Eier aber viel später an die EU-Stellen weiter. Heute spricht Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt mit seinem belgischen Amtskollegen. Renate Künast von Grünen hat klare Forderungen.

In Walvis Bay entsteht eine neue Fischfabrik zur Verarbeitung der Bastardmakrele. Laut Presseagentur NAMPA fand am Freitag im Beisein von Fischereiminister Bernhard Esau der symbolische erste Spatenstich statt. Die National Fishing Corporation of Namibia Fishcor hatte das Grundstück für 160 Millionen Namibia Dollar erworben und will in die Produktionshallen weitere 190 Millionen investieren. Laut Esau schafft das Projekt 4.600 Jobs für Namibier. Im Nationalen Entwicklungsplan ist vorgesehen, innerhalb von fünf Jahren 70 Prozent der gefangenen Bastardmakrelen in Namibia zu verarbeiten.

29 Architekten und Kostenabschätzer aus Simbabwe dürfen in Namibia arbeiten - ohne den erforderlichen Prüfungsprozess. Das habe der Minister für Öffentliche Arbeiten, Alpheus !Naruseb, Ende Juli angeordnet, berichtet der Namibian. Demnach wies er den Rat für Architekten und Kostenabschätzer in einem Brief an, den 29 Simbabwern ohne Überprüfung und Examen die Zulassung zu erteilen. Es handle sich um elf Architekten und 18 Kostenabschätzer. Einen hinreichenden Grund für seine Anweisung habe !Naruseb nicht genannt. Laut Namibian verwies die Baubranche darauf, dass aufgrund der Rezession auch viele namibische Architekten und Kostenabschätzer zurzeit an Aufträgen interessiert wären.

Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa hat eine Kampagne zur Unterstützung der Bildung gestartet. Laut Presseagentur NAMPA stellte sie die Friends of Education in Namibia Special Initiative FENSI während ihrer Rede zur Lage der Bildung, Kunst und Kultur am Freitag in Windhoek vor. Dies sei eine unbürokratische Initiative, durch die man die Bildungsinstitutionen unterstützen könne, etwa in den Bereichen Speisung für Schulkinder oder Informationstechnologie. Namibias Präsidentengattin Monica Geingos rief Eltern auf, sich trotz kostenloser Grundbildung weiterhin für Schulen zu engagieren. Keine Schule könne ohne Unterstützung der Eltern bestehen.

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