2021

1. Juli 2021 – Nachrichten am Morgen

todayJuli 1, 2021

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Die Akquirierung von Impfstoffen sei derzeit neben dem Ausbau der Krankenhauskapazitäten die wichtigste Aufgabe des Gesundheitsministeriums. Dies unterstrich Gesundheitsminister Kalumbi Shangula. Entwicklungsländer hätten es schwer selbständig, zeitnah und zu einem akzeptablen Preis an Impfstoffe zu gelangen. Derzeit werde deshalb der im Land befindliche Restimpfstoff soweit es geht für Erstimpfungen genutzt. Bis Anfang August habe man Zusagen von mehr als 660.000 Dosen von drei verschiedenen Impfstoffen. Dabei spiele Johnson & Johnson eine besonders wichtige Rolle, da bei diesem nur eine Impfung notwendig ist.

 

Der Einsatz des hauptsächlich veterinärmedizinischen Präparats Ivermectin bei COVID19-Patienten ist praktisch wirkungslos. Dies geht aus einer nun veröffentlichten unabhängigen internationalen Studie hervor. Demnach habe der Einsatz an Versuchspersonen keinerlei wissenschaftlich sinnvolles Ergebnis bei der COVID19-Behandlung hervorgebracht. Es werde weder der Tod verhindert noch die Virenlast verringert oder die Dauer einer Behandlung verkürzt. Die Studie wurde von sechs Wissenschaftlern bzw. Ärzten aus den USA, Peru und Brasilien durchgeführt.

Namibias Haushaltsdefizit ist in den vergangenen zwölf Monaten kräftig gestiegen. Dem Quartalsbericht der Bank of Namibia nach lag dieses im ersten Quartal des Jahres bei fast neun Prozent. Gleichzeitig haben aber auch die staatlichen Devisenreserven deutlich zugenommen. So betragen diese nun nahezu 35 Milliarden Namibia Dollar. Dies sei ausreichend um fünfeinhalb Monate an Importen sicherzustellen. Der Wert liege deutlich über den international geforderten drei Monaten. Gleichzeitig sei die Auslandsverschuldung sinkend.

Der Containerhafen von Walvis Bay bleibt weiterhin für den internationalen Gütertransport von und nach Namibia von herausragender Bedeutung. Seit der Eröffnung des neuen Containerterminals vor knapp zwei Jahren hätten mehrere der größten Containerschiffe der Welt hier festgemacht, berichtet Betreiber Namport. Zuletzt besuchte „Cypress“ Walvis Bay. Hier wurden mehr als 1500 Container für Kapstadt abgeladen. Der dortige Hafen hat derzeit keine Anlegekapazitäten für größere Containerschiffe.

Die pro-demokratischen Demonstrationen in Eswatini werden immer gewaltsamer. Diverse Menschen sind der Presseagentur AFP nach bei Zusammenstößen mit der Polizei ums Leben gekommen. Die Regierung habe Soldaten entsandt, heißt es weiter. In der letzten absoluten Monarchie Afrikas flammten am Montag die Proteste auf. Das Internet soll den Demonstranten nach seit Dienstag weitestgehend lahmgelegt worden sein. Es habe diverse Plünderungen und Brandstiftungen gegeben. Vor allem sollen Einrichtungen die König Mswati III persönlich gehören Ziel dieser gewesen sein.

Eines der größten Kraftwerkprojekte im südlichen Afrika wird wohl nicht realisiert. Nun stieg eine chinesische Großbank als Investor des Kohlekraftwerks in Simbabwe aus. Westliche Geldgeber hatten sich zuvor zurückgezogen, da es internationale Aufschreie zum Bau eines derart großen Kraftwerks mit fossilen Brennstoffen gab. Die Commercial Bank of China lehne, laut Bloomberg, nun dieses ebenfalls aus Umweltschutzgründen ab. Die Baukosten des 2800-Megatwatt-Kraftwerks in Simbabwe wurden auf 43 Milliarden Namibia Dollar geschätzt.

Geschrieben von: Redaktion

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