2019

25. September 2019 – Nachrichten am Mittag

todaySeptember 25, 2019

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Das HIV/AIDS-Projekt der Vereinten Nationen hat einen neuen Landesdirektor in Namibia. Außenministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah begrüßte Alti Zwandor in seinem neuen Amt. Zwandor ist Nigerianerin und hat als Gesundheitsexpertin 36 Jahre Erfahrung auf der ganzen Welt gesammelt. Namibia sei für sie eine besondere Station, da das Land ein Vorzeigebeispiel in der Bekämpfung von HIV/AIDS sei. Kaum ein anderer Staat weltweit habe solche Erfolge zu verbuchen und erfülle nahezu die 95-95-95-Vorgabe: 95 Prozent der Menschen kennen ihren HIV-Status, 95 Prozent der HIV-Positiven werden medizinisch überwacht und 95 Prozent hiervon erhalten antiretrovirale Mittel.

Auch im Dippenaar-Mordfall verzögert sich der Prozess weiter. Nach drei weiteren Prozesstagen haben sich Anklage und Verteidigung auf eine Verschiebung bis zum 1. Juni 2020 geeinigt. Dann seien aber zehn Verhandlungstage binnen drei Monaten geplant, so das Gericht. Scheinbar will die Anklage erneut einen südafrikanischen Unfallexperten zur Vernehmung vorladen. – Jandré Dippenaar ist als erster Fall überhaupt in Namibia als Unfallfahrer wegen Mordes angeklagt. Dippenaar soll Ende 2014 einen Unfall bei Swakopmund verursacht haben, bei dem drei Insassen seines Fahrzeuges und drei deutsche Touristen in einem anderen Fahrzeug ums Leben kamen.

Das Ministerium zur Armutsbekämpfung hat im abgelaufenen Finanzjahr mehr als 24 Millionen Namibia Dollar an den Staatshaushalt zurückgegeben. Dies mahnten sowohl Generalbuchprüfer Junias Kandjeke als auch das Finanzministerium an. Nach 118 Millionen Dollar im Finanzjahr 2017/18 war es das zweite Jahr mit Minderausgaben. Dies sei nicht gewollt und erschwere die zukünftigen Planungen des Staatshaushaltes. Forderungen nach mehr Geld werden obsolet, nur weil die Ministerien nicht richtig wirtschaften würden.

Geschrieben von: Redaktion

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25. September 2019 – Nachrichten am Morgen

Das umstrittene chinesisch-namibische Tabakanbauprojekt in der Region Sambesi bringt dem Land nur sehr wenige Vorteile. Dies teilte Finanzminister Calle Schlettwein laut Namibian mit. Demnach werde das Projekt als Auslandsinvestition für fünf Jahre keinerlei Steuern in Namibia zahlen. Zudem wurden bisher lediglich sieben Namibier angestellt. 10 Millionen Namibia Dollar wurden bisher investiert. Solche Unternehmen würden laut Schlettwein mehr Unheil als Fortschritt für das Land bringen. - Bereits gestern waren Unstimmigkeiten zwischen Schlettwein und Wirtschaftsminister Tjekero Tweya ans Tageslicht bekommen. Schlettwein will […]

todaySeptember 25, 2019


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