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28. Oktober 2019 – Nachrichten am Morgen

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Der unabhängige Präsidentschaftskandidat Panduleni Itula schlägt sich zumindest beim Thema der elektronischen Wahlgeräte auf die Seite der Oppositionsparteien. Er werde dafür sorgen, dass diese bei den anstehenden Wahlen am 27. November nicht eingesetzt werden, heißt es im Namibia. Man könne den Geräten nicht trauen, wir das jüngste Beispiel verschwundener Maschinen zeige. Ein Einsatz wäre nur zu begrüßen, wenn es eine Verifizierung per Papierausdruck gebe. Nur so sei eine Manipulation wirklich auszuschließen, sagte Itula. – Itula ist der erste unabhängige Präsidentschaftskandidat in der Geschichte Namibias. Die elektronischen Wahlgeräte kamen 2014 in Namibia, erstmals überhaupt in Afrika zum Einsatz.

Ein lange schwelender Streit im Schlachthof in Witvlei wurde am Freitag vom Obergericht in Windhoek verhandelt, wie der Namibian heute berichtet. Dies entschied, dass das Unternehmen „Witvlei Meat“ den Schlachthof, der in Besitz der Namibischen Landwirtschaftsbank ist, umgehend zu räumen hat. Ein Kaufvertrag aus dem Jahr 2015 sei null und nichtig, da Witvlei Meat nie die nötigen Garantien erbracht habe. Der Kauf sollte einen Mietvertrag aus dem Jahr 2006 ersetzen. Alle Kosten seien von Witvlei Meat zu tragen. – Das Unternehmen nutzte den Schlachthof um Fleisch für den Export nach Norwegen zu verarbeiten. 2014 schoss es den Schlachthof, wolle ihn aber weiterhin kaufen.

David Russel, Experte für Naturressourcen, hat sich deutlich gegen den Phosphatabbau vor Namibia Küste ausgesprochen. Dies berichtet die Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe. Der Abbau sei nicht vergleichbar mit der Offshore-Diamantengewinnung, so wie es Abbauunternehmen erklärte. Er verstehe, dass das „Namibia Phosphate Mining“ viel Geld in die Hand genommen habe und nun alles tue um den möglichen Abbau zu rechtfertigen. Russel widersprach auch dem Vorsitzenden der Namibischen Umweltkammer NCE, Chris Brown. Dieser habe sich nicht grundsätzlich gegen den Abbau ausgesprochen, heißt es.

151 Polizeireservisten leisten derzeit ihren freiwilligen Dienst in der Region Khomas. Dies teilte Polizeigeneralinspektor Sebastian Ndeitunga mit. Die Zahl sei seit Juni um knapp zehn angestiegen. Etwa 20 Prozent hiervon seien Frauen. Polizeireservisten leisten freiwilligen Dienst von mindestens zehn Stunden pro Monat in der namibischen Polizei. Sie haben keinerlei polizeiliche Ausbildung, jedoch alle Rechten und Pflichten eines regulären, vom Staat angestellten Polizisten. Die Reservisten arbeiten vor allem eng mit den Nachbarschaftswachen im Rahmen der Kriminalitätsprävention zusammen.

Geschrieben von: Redaktion

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25. Oktober 2019 – Nachrichten am Abend

In Botswana hat die regierende BDP die Parlamentswahl mit 38 Sitzen gewonnen. Dies geht aus dem vorläufigen Endergebnis laut der Regierung hervor. Dies ist ein Sitz mehr als vor fünf Jahren und deutlich mehr als von Analysten im Vorfeld erwartet. Prozentual kommt die Regierungspartei auf knapp 53 Prozent der Stimmen und damit sechs Prozent mehr als vir fünf Jahren. Zweitstärkste Kraft wurde das Bündnis UDC, dass mit 15 Sitzen aber Einbußen hinnehmen musste. Die BPF erhält drei Sitze, die AP […]

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