2019

30. April 2019 – Nachrichten am Morgen

todayApril 30, 2019

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Die Chefs der Herero- und Nama drohen Regierung und deutschsprachigen Farmern mit Landnahme. In einer gemeinsamen Erklärung bezogen sie Stellung zu den Aussagen des namibischen Staatspräsidenten Hage Geingob, die er unlängst während seiner Rede zur Lage der Nation erklärte. Auf die Frage des Chefs der PDM, McHenri Venaani, was die Regierung zu tun gedenke, um den Herero zu helfen, wenn die Genozid-Klage gegen Deutschland im Regionalgericht in New York scheitert, hatte Geingob erklärt, dass diese Klage zum Scheitern verurteilt sei. Geingob hatte weiter erklärt das sich keine der geschädigten Personen auf Entschädigungen verlassen sollte, die womöglich in Bargeldzahlungen münden würden. Laut Allgemeiner Zeitung könnten sich die Herero und Nama notfalls gezwungen sehen, die deutschsprachigen Farmer in Namibia von dem Ahnenland der beiden Völker zu verdrängen.

Staatspräsident Hage Geingob forderte laut Namibian gestern eine sofortige Untersuchung zu Soldaten welche bei der „Operation Hornkranz“ unschuldige Menschen zusammengeschlagen haben sollen. Geingob startete letztes Jahr die gemeinsame Armee- und Polizeioperation, um die Kriminalität in einigen größeren Städten zu bekämpfen, aber einige der Soldaten hatten sich regelwidrig verhalten, als sie in letzter Zeit mutwillig und wahllos unschuldige Menschen zusammenschlugen. Gestern bestellte Geingob das Verteidigungsministerium und die Sicherheitsministerien dazu ein. Das Verteidigungsministerium sagte zu, dass überführte Soldaten welche die unschuldigen Menschen am Samstag terrorisiert und brutalisiert haben sollen, gemäß dem Disziplinargesetz des Militärs behandelt werden.

Eine der beiden südafrikanischen Firmen, die Mangan aus der Gegend von Kuruman im Nordkap über den Lüderitzbuchter Hafen nach China ausführen wollen, hat sich bisher an die Regeln gehalten und nun eine Umweltverträglichkeitsstudie vorgestellt. André Faul von der Firma Geo Pollution Technologies GPT hat nun im Namen des Auftraggebers Pektranam Logistics einen Link ins Internet gestellt, auf dem die von GPT ausgeführte Umweltverträglichkeitsstudie einzusehen ist, die die Einwirkungen des Mangan-Exports auf den Lüderitzbuchter Hafen und die nähere Umgebung festhält. Laut Allgemeiner Zeitung haben die Einwohner und Interessenträger nun bis zum 10. Mai 2019 Zeit, ihre Einwände schriftlich an GPT zu richten.

Die beiden Asiaten Xu Siyong und Yang Huaifen, die vor sieben Monaten wegen Bestechung zu jeweils zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurden, sind mit Ihrer Berufung gegen ihr angeblich unverhältnismäßiges Strafmaß gescheitert. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet waren beide am 14. September vergangenen Jahres zu jeweils zwei Jahren Haft verurteilt worden, nachdem sie sich zuvor im Sinne der Anklage schuldig bekannt hatten und eingeräumt hatten einer Polizistin 4 000 Namibia Dollar dafür geboten zu haben, eine von ihr geleitete Ermittlung gegen den der Geldwäsche verdächtigen Yang zu beenden. Eine anschließend von den Asiaten gestellter Antrag, auf Kaution freigelassen zu werden, bis ihre Berufung entschieden wurde, war wegen akuter Fluchtgefahr abgelehnt worden.

Geschrieben von: Redaktion

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29. April 2019 – Nachrichten am Abend

Namibias Auslandsvertretungen sollen in Zukunft verstärkt in eigenen Gebäuden arbeiten. Dadurch sollen die teilweise horrenden Mietkosten, vor allem in westlichen Hauptstädten, verringert werden, wie Außenministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah mitteilte. Man habe im nun vorgeschlagenen Haushalt des Ministeriums 15 Prozent der insgesamt knapp 950 Millionen Namibia Dollar zum Kauf von Immobilien vorgesehen. Damit könnten langfristig die operativen Ausgaben, die mehr als zwei Drittel des Budgets ausmachen, gesenkt werden. In Simbabwe spitzt sich die Finanz- und Versorgungssituation nach einigen Wochen der Besserung erneut […]

todayApril 29, 2019


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