2015

6. Oktober 2015 – Nachrichten am Mittag

todayOktober 6, 2015

Hintergrund
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Jeder kann (und muss) Wasser sparen; © City of Windhoek

Die Einwohner Windhoeks sind aufgerufen, 25 Prozent Wasser zu sparen. Dies teilte die Stadtverwaltung in ihrer aktuellen „Wasserspar-Kampagne“ mit. Demnach würden die zuvor empfohlenen 15 Prozent Einsparung nicht ausreichen. Im August 2015 lag der Wasserverbrauch knapp 12 Prozent über dem Zielverbrauch, jedoch deutlich niedriger als in den drei Monaten zuvor. Das Ende der Wasservorräte Windhoeks ohne neuen Zufluss für die Stauseen wird nun mit Juli 2016 angegeben.

Griechenlands Premier Tsipras hat versprochen, dass Griechenland die von den Geldgebern geforderten Reformen so schnell wie möglich umsetzt. Dies sei der einzige Weg, um aus der Krise zu kommen. Zu den Forderungen gehört unter anderem, dass die neue griechische Regierung Steuern erhöht, Renten senkt und zahlreiche staatliche Betriebe an private Investoren verkauft.

Die Volkswagen-Beschäftigten werden auf einer Betriebsversammlung über den aktuellen Stand in der Abgas-Affäre informiert. Ssie fordern vom neuen VW-Chef Müller Klarheit, ob ihre Jobs in Gefahr sind. Auch im EU-Parlament ist die Manipulations-Affäre heute Thema. Dabei soll auch über verbesserte Testmethoden diskutiert werden.

Vor der belgischen Küste ist ein Frachter gesunken. Nach Angaben der Behörden war das Schiff in der Nordsee mit einem Gastanker zusammengestoßen. Die 12-köpfige Besatzung wurde gerettet. Die Behörden prüfen jetzt mögliche Umweltschäden. Der Gastanker wird in den nächsten Hafen geschleppt.

Die Daten europäischer Internetnutzer sind in den USA nicht ausreichend geschützt. Das Datenabkommen zwischen der EU und den USA ist damit ungültig. Das hat der Europäische Gerichtshof am Vormittag entschieden. Im konkreten Fall hatte ein Jurastudent aus Österreich gegen Facebook geklagt und Recht bekommen. Für den Datenschutzexperten Konstantin von Notz von den Grünen ein gutes, wenn auch überfälliges Urteil.

In den USA hat ein elf Jahre alter Junge ein achtjähriges Mädchen erschossen. US-Medienberichten zufolge hatten sich die beiden Kinder zuvor um einen Hundewelpen gestritten, als der Junge schließlich die Waffe seines Vaters zog und dem Mädchen in die Brust schoss.

Der US-Luftangriff auf ein Krankenhaus in Kundus ist einem US-Kommandeur zufolge nach Aufforderung durch die afghanische Armee erfolgt. Der für Afghanistan zuständige NATO-Kommandeur Campbell sagte, die afghanischen Streitkräfte hätten gemeldet, dass sie beschossen würden, und um Luftunterstützung gebeten. Daraufhin sei der Luftangriff befohlen worden. „Ärzte ohne Grenzen“ wirft den USA vor, sich vor der Verantwortung zu drücken, indem sie den Afghanen die Schuld für den Angriff geben. Durch das Bombardement wurden 22 Menschen getötet.

Im US-Bundesstaat Kalifornien sollen Ärzte künftig todkranken Patienten beim Suizid helfen dürfen. Die neue Sterbehilfe-Regelung sieht vor, dass todkranke Erwachsene unter bestimmten Bedingungen Medikamente erhalten können, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Ähnliche Gesetze gibt es bereits in den Bundesstaaten Oregon, Vermont und Washington. Sterbehilfe ist in den USA ein äußerst umstrittenes Thema Vor allem religiöse Organisationen laufen dagegen Sturm.

Den Nobelpreis für Physik teilen sich in diesem Jahr zwei Forscher aus Kanada und Japan. Sie werden für eine Entdeckung in der Teilchenphysik ausgezeichnet: die beiden haben Grundlegendes über die Beschaffenheit der geheimnisvollen Neutrinos herausgefunden. Diese werden selbst von Physikern Geisterteilchen genannt, die zum Beispiel im Innern der Sonne oder bei einer Explosion von Sternen entstehen.

Die Billigfluggesellschaft Flyafrica fliegt in Zukunft häufiger nach Johannesburg. Dies gab das Unternehmen in einer Erklärung bekannt. Ab Mitte November werde Lanseria bei Johannesburg fünf statt drei Mal pro Woche angeflogen. Zudem wolle man die Frequenz der ab Anfang November geplanten Verbindung nach Kapstadt so schnell wie möglich erhöhen. Namibia Flyafrica ist ein Joint-Venture der mauritischen Unternehmen Flyafrica und der namibischen „Nomad Aviation“. Der Erstflug fand Anfang September statt.

Geschrieben von: Redaktion

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