2023

IPPR: Strom-Selbstversorgung kommt nicht schnell genug

todayMai 9, 2023

Hintergrund
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Stromleitungen nahe Arandis in der Erongo-Region; © Alexander Farnsworth/iStock

Nach Ansicht des Instituts für öffentliche Politikforschung (IPPR) braucht Namibia zu lange, um die Abhängigkeit von Stromimporten zu verringern. Zwar mache das Land Fortschritte beim Aufbau neuer Stromerzeugungskapazitäten. Diese seien jedoch nicht ausreichend, um die Einfuhren vollständig zu ersetzen. Nach IPPR-Angaben werde diese prekäre Situation wahrscheinlich noch bis zum Ende des Jahrzehnts anhalten. Namibia importiert aktuell über zwei Drittel seines Strombedarfs aus dem Ausland, zum Großteil aus Sambia. Laut IPPR liege das auch daran, dass beim Ruacana-Kraftwerk im vergangenen Jahr die niedrigste Energieerzeugung der letzten 10 Jahre verzeichnet wurde. Dies hing vor allem mit den geringen Regenfällen im Einzugsgebiet des Kunene zusammen. Laut NamPower war der Wasserstand zuletzt allerdings so hoch, dass man im April bis zu 95 Prozent des namibischen Strombedarfes durch das Wasserkraftwerk decken konnte.

Geschrieben von: Redaktion 2

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