Samstag 14. Dezember 2019

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11. September 2019 - Nachrichten am Morgen

Die Kluft zwischen Arm und Reich in Namibia bleibt eine der größten weltweit. Dies geht aus einem aktuellen Bericht von Oxfam hervor. Demnach befinden sich sieben der 20 ungleichsten Länder weltweit in Afrika. Dort führen Swasiland, Nigeria und Südafrika vor Namibia. Afrikaweit haben die drei reichsten Menschen des Kontinents ein größeres Vermögen als die 50 % der Ärmsten, d. h. 650 Millionen Menschen. Es gäbe insgesamt 20 Milliarde in Afrika, davon fünf in Südafrika, das auch 50.000 Millionäre zählt. In Swasiland ist die Schere vor allem so groß, da der Multimilliardär Nathan Kirsh hier zu Hause ist.

Im Mordfall des deutschnamibischen Geschäftsmannes Hans-Jörg Möller wurde die Verhandlung erneut vertagt. Grund hierfür sei die Anstellung eines neuen Rechtsbeistandes durch den 30-Jährigen Hauptangeklagten. Nun soll die Verhandlung am 23. September fortgeführt werden, wie das Gericht mitteilte. Alle sechs Angeklagten bleiben bis dahin in Untersuchungshaft. Sie sollen im Juni 2016 Möller durch einen Bauchschuss, während eines Raubüberfalls aus sein Wohnhaus, getötet haben. Sie alle sind wegen Mordes, Mordversuchs, Raub, illegalen Waffenbesitzes und Einbruchs angeklagt.

Der mutmaßliche Nashornwilderer, der am Wochenende sich ein stundenlanges Feuergefecht mit Polizei und Armee geliefert hatte, bleibt in Haft. Dies ist das Ergebnis der ersten Anhörung vor dem Magistratsgericht in Otavi. Der 40-Jährige habe nun bis Mitte November Zeit sich einen privaten Rechtsbeistand zu suchen. Ihm droht eine Anklage wegen mehrfachen Mordversuches von Polizisten, Wilderei eines streng geschützten Tieres sowie des Besitzes eines Nashornhorns und illegalen Waffenbesitzes. – Am Sonntag war der Verdächtigen von Polizei und Armee aufgebracht worden. Es gab einen zweistündigen Schusswechsel und eine mehrstündige Flucht, ehe er verhaftet wurde.

Der Verlag der Tageszeitung New Era ist faktisch bankrott. Dies gestand die Unternehmensführung der NEPC ein. Demnach werde man kurzfristig eine Umkehrstrategie implementierten. Als Unternehmen in der freien Wirtschaft wäre dieses seit langem insolvent gegangen, heißt es vom Aufsichtsratsvorsitzenden Esau Mbako. Die Ausgaben überschreiten die Einnahmen um ein vielfaches. Derzeit habe NEPC alleine 74 Millionen Namibia Dollar an Steuerschulden. Zudem können keine Nachweise für 66 Millionen Dollar erbracht werden, die nicht in den Büchern auftauchen würden. – Wenig zuvor hat bereits die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt immense Kosteneinschnitte angekündigt. Unter anderem wurden aufgrund des Schuldenberges mehr als 150 Mitarbeiter entlassen.

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