Donnerstag 12. Dezember 2019

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3. Oktober 2017 - Nachrichten am Morgen

Weitere sterbliche Überreste aus der Zeit des Völkermordes zwischen 1904 und 1908 werden aus Deutschland nach Namibia verbracht. Diese sollen im Rahmen der anhaltenden bilateralen Verhandlungen zu der dunklen Periode in der deutschen Kolonialzeit rückgeführt werden. Die Entscheidung sei bei einem zweitägigen Treffen der beiden Chefunterhändler gefällt worden. Es sei das dritte Mal, dass sterbliche Überreste von Herero und Nama nach Namibia zurückgebracht werden.

Eine Frau aus Khorixas ist nach schweren Misshandlungen an ihren Verletzungen verstorben. Die 44-jährige sei vergangenen Donnerstag von zwei Männern angegriffen worden, hieß es von der Polizei. Die beiden im Alter von 30 und 35 Jahren wurden bereits festgenommen. Sie müssen sich nun wegen Mordes verantworten. Ihnen wurde heute Kaution verweigert und eine neue Anhörung für Anfang November angesetzt.

Die Chancen, dass sich hochrangige Offizielle für die ausufernden Kosten des Treibstofflagers in Walvis Bay verantworten müssen, stehen schlecht. Dem „Namibian“ habe einer der Beschuldigten, Chris Nghaamwa, einen Erfolg vor Gericht erzielt. Die Staatssekretärin im Finanzministerium, Ericah Shafudah, habe zuvor bereits eine finale Warnung erhalten. Die Ermittlungen gegen Leevi Hungamo, Sekretär bei der Nationalen Planungs-Kommission, dauern noch an, hieß es. Allen drei Personen wurde vorgeworfen für die Kostenexplosion beim Bau des Treibstofflagers verantwortlich zu sein. Dies sollte ursprünglich 3,7 Milliarden Namibia Dollar kosten, schlage nun aber mit mindestens 5,5 Milliarden Dollar zu Buche.

Nach der Bluttat von Las Vegas rätseln die Ermittler über die Hintergründe der Tat. Mindestens 59 Menschen starben, mehr als 500 wurden verletzt als ein Mann von seinem Hotelzimmer aus auf Besucher eines Open-Air-Konzertes schoss.

Die beiden größten Gewerkschaftsverbände in Spanien haben ihre Unterstützung für den heutigen Generalstreik in Katalonien zurückgezogen. Der Konflikt müsste mit Verhandlungen gelöst werden, heißt es zur Begründung. Viele Organisationen halten dagegen am Generalstreik heute fest. Hintergrund ist der zum Teil massive Polizeieinsatz gegen das Unabhängigkeitsreferendum am Sonntag. Über 900 Menschen wurden verletzt. Rund 90 Prozent der Wähler in Katalonien stimmten für die Abspaltung von Spanien.

Die Möglichkeit für das Erindi-Privatwildschutgebietes als erste Einrichtung auf kommerziellem Farmland Büffel zu halten ist noch nicht ganz vom Tisch. Dies berichtet die Allgemeine Zeitung. Demnach habe das Landwirtschaftsministerium einen Berufungsrat ins Leben gerufen. Dieser bestehe aus Fachleuten, darunter Veterinären, und soll sich mit dem Berufungsantrag von Erindi beschäftigen. Zuvor hatte das Landwirtschaftsministerium den Antrag abgelehnt. Es seien aus tierseuchentechnischen Gründen, mit Ausnahme des Waterberg-Plateau-Nationalparks, keine Büffel in kommerziellen Farmgegenden erlaubt. Der Antrag von Erindi soll nun nach dem Tierseuchengesetz erneut behandelt werden.

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