2016

1. Juli 2016 – Nachrichten am Morgen

todayJuli 1, 2016

Hintergrund
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Staatspräsident Geingob bei der Essensausgabe; © Pearl Coetzee/NAMPA

Zum Start der staatlichen Lebensmittel-Hilfe für bedürftige Namibier haben sich rund 27.500 Bewohner in Katutura registrieren lassen. Wie die Presseagentur Nampa meldet, begann gestern in der Fidel Castro Ruz Grundschule die Austeilung von Nahrungsmittel-Paketen. Darin enthalten seien Maismehl, Dosenfisch und -fleisch, Bohnen, Öl und Zucker im Wert von 550 Namibia Dollar. Bei 27.500 Empfängern ergibt das eine Summe von gut 15 Millionen Dollar. Präsident Hage Geingob rief beim Start der Ausgabe erneut dazu auf, die Food Banks im Sinne des Harambee-Wohlfahrts-Programms zu unterstützen. Die Regierung hat für die landesweite Aktion 50 Millionen Dollar bereitgestellt.

Namibias Regierung stoppt die Aufträge für zwei Unternehmen aus Nordkorea. Man halte sich damit an die Sanktionen, die der UN-Sicherheitsrat im März verhängt habe, teilte das Außenministerium laut Presseagentur Nampa mit. Demnach handelt es sich um die Unternehmen Korea Mining Development Trading Corporation (Komid) und Mansudae Overseas Projects (MOP). Komid ist Nampa zufolge ein Waffenhändler und MOP das Bauunternehmen, das die Heldengedenkstätte, das Staatshaus und das Unabhängigkeitsmuseum errichtet hat. Laut Namibian soll MOP die derzeit laufenden Renovierungsarbeiten am Staatshaus allerdings noch abschließen.

Deutschlands Verteidigungsministerin von der Leyen besucht heute deutsche Soldaten in der Türkei. Sie will sich ein Bild von der Lage am Luftwaffenstützpunkt Incirlik nahe der syrischen Grenze machen. 240 Bundeswehrsoldaten sind dort stationiert und beteiligen sich am internationalen Kampf gegen die IS-Terrormiliz. Zuletzt hatte es Streit um Reisen deutscher Politiker zu den Soldaten gegeben: mehreren war die Einreise verweigert worden – offenbar weil der Bundestag die Massaker an den Armeniern als Völkermord eingestuft hatte.

Frankreich und Großbritannien erinnern heute an den Beginn der Schlacht an der Somme vor 100 Jahren. Sie galt als eine der blutigsten des Ersten Weltkrieges. Rund 1,2 Millionen Soldaten wurden dabei getötet oder verletzt. Unter anderem werden Frankreichs Staatschef Hollande und der britische Premierminister Cameron im nordfranzöischen Thiepval heute der Opfer gedenken.

Der Streik beim Bau des Neckartal-Damms im Süden Namibias dauert ungeachtet einer gerichtlichen Verfügung weiter. Dem Namibian zufolge ordnete das Arbeitsgericht in Windhoek gestern an, dass die Metallarbeiter-Gewerkschaft (Manwu) und ihre Mitglieder den Streik sofort beenden und den Zugang zur Baustelle freigeben müssten. Arbeiter vor Ort hätten die Verfügung jedoch zurückgewiesen. Demnach forderten sie von der italienisch-namibischen Baufirma Salini, zumindest den Mitarbeiter zu entlassen, der für die Beziehungen zwischen Arbeitern und Management zuständig ist. Zuvor hatten sie auch die Wiedereinstellung von Kollegen verlangt, die angeblich unrechtmäßig entlassen worden waren.

Rund die Hälfte der Farmen in Namibia mit ausländischen Eigentümern sind in der Hand deutscher Staatsbürger. Das geht laut Namibian aus der Statistik hervor, die der Minister für Bodenreform, Utoni Nujoma, gestern in der Nationalversammlung auf Anfrage der führenden Oppositionspartei DTA vorgelegt hat. Demnach sind von den insgesamt rund 12.300 Farmen 281 in ausländischer Hand. Deutsche haben davon 141 Farmen und Südafrikaner 108, gefolgt von Österreichern mit sieben und Schweizern mit sechs Farmen. Ob die Ausländer auf ihrer Farm wohnen, lasse sich nur schwer feststellen, sagte Nujoma. Abwesende Eigentümer kann die Regierung im Zuge der Bodenreform enteignen.

Geschrieben von: Redaktion

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