2015

26. Oktober 2015 – Nachrichten am Abend

todayOktober 26, 2015

Hintergrund
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Präsident Hage Geingob; (c) Joseph Nekaya/NAMPA

Heute wurde die Nationale Konferenz zur Bekämpfung von Armut in Windhoek eröffnet. Zum Auftakt sprach Staatspräsident Hage Geingob von einem wichtigen Schritt zur Schaffung eines wohlhabenden Landes für alle. Geingob unterstrich, dass Armut nicht nur von einem Einkommen abhängig sei. Deshalb sei die Forderung nach einem „Bedingungslosen Grundeinkommen“ auch nicht die Lösung. Erste Schritte zur Bekämpfung der Armut wurden unter anderem mit der Gründung einer Tafel zur Nahrungsmittelversorgung der Ärmsten eingeleitet. Zahlreiche weitere Projekte, darunter der Bau von Häusern, werden auch in Zukunft unterstützt.

Afghanistan und Pakistan sind von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Bislang ist von mehreren Dutzend Toten und hunderten Verletzten die Rede. Das Erdbeben wird mit einer Stärke von 7,5 auf der Richterskala angegeben und soll noch im 250 Kilometer entfernten Kabul zu spüren gewesen sein. Selbst in der indischen Hauptstadt Neu Delhi wankten teilweise Gebäude. Hunderte Menschen flüchteten dort aus den Häusern ins Freie.

Die Vereinbarungen vom Flüchtlingsgipfel in Brüssel sind auf ein geteiltes Echo gestoßen. Unter anderem soll die Lage entlang der Balkanroute entschärft werden, indem dort 100.000 Erstaufnahme-Plätze bereitgestellt werden, vor allem in Griechenland. Kritiker halten dies für viel zu wenig, denn allein am Wochenende kamen über Kroatien und Slowenien 15.000 Menschen im bayrisch-österreichischen Grenzgebiet an. Luxemburgs Außenminister Aasselborn sagte, zwar habe man bei den gestrigen Beratungen etwas erreicht, von einem Durchbruch könne allerdings keine Rede sein.

In Polen droht nach dem Wahlsieg der National-Konservativen ein Rechtsruck. Nach bisherigem Stand kann die Partei „Recht und Gerechtigkeit“ von Jaroslaw Kaczynski mit der absoluten Mehrheit rechnen und damit ohne Koalitionspartner regieren. Sie hatte im Wahlkampf unter anderem Stimmung gegen Flüchtlinge aus muslimischen Ländern gemacht.

13 Projekte in der nordnamibischen Region Kunene erhalten finanzielle Zuschüsse der Europäischen Union. Insgesamt werden 400.000 Namibia Dollar zur Verfügung gestellt. Vor allem geht es um Kleinstunternehmen und solchen Unternehmen, die von Frauen geleitet werden. Insgesamt hatten sich fast 250 Projekte um die Unterstützung beworben. Im September haben bereits 14 Projekte in der Region ǁKaras eine ähnliche Unterstützung bekommen.

Geschrieben von: Redaktion

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