2019

29. August 2019 – Nachrichten am Morgen

todayAugust 29, 2019

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Die Wirtschaftsdaten für das Jahr 2019 malen ein düsteres Bild für die Ökonomie des Landes. So erwartet die Bank of Namibia ein Wachstum von minus 1.7 Prozent im Jahr 2019. Gleichzeitig erwartet die Zentralbank aber ein Wachstum von plus 2.2 Prozent im Jahr 2020. Verschiedene Faktoren haben zu einem massiven Rückgang in diesem Jahr geführt, unter anderem die extreme Dürre, niedrige Kommoditätspreise, der Einbruch im Groß- und Einzelhandel und zuletzt auch der Handelskrieg zwischen den USA und China. Auch der Zusammenbruch der Bauindustrie in Namibia macht sich in den Zahlen bemerkbar.

Die Staatengemeinschaft des Südlichen Afrikas SADC, wird sich über den Verbleib im Washingtoner Artenschutzübereinkommen – CITES, beraten. Dies sagte der namibische Umwelt- und Tourismusminister Pohamba Shifeta in Genf. Namibia, Botswana und Simbabwe hatten einen Antrag gestellt ihre Reserven an Elfenbein einmalig zu versteigern. Das Geld aus dieser Versteigerung sollte dem Umweltschutz der Länder zugutekommen. Allein Namibia sitzt auf etwa 70 Tonnen Elfenbein mit einem Wert von fast 130 Millionen Namibia Dollar. Bei der Abstimmung haben 101 Länder dagegen gestimmt, 23 dafür, 18 Länder enthielten sich. Der Washingtoner Vertrag helfe so dem Land nicht weiter, daher macht es keinen Sinn mehr dabei zu bleiben, so Shifeta.

Die Gerichtsverhandlung gegen 14 Jugendliche, die im Regierungsgebäude in Keetmanshoop festgenommen wurden, sind bis Februar 2020 ausgesetzt worden. Am 23. Januar ist die Gruppe ins Büro des Gouverneurs eingedrungen und hat dann angefangen das Gebäude zu reinigen. Die Gruppe wollte so gegen die Anstellung von sogenannten „Struggle Kids“ protestieren. Diese wurden aus anderen Regionen des Landes eingestellt um zu putzen. Lokale Bewohner sollen nicht berücksichtigt wordn sein. Bei der Räumung des Gebäudes kam es zu einer Rangelei mit der Polizei. Der Süden des Landes leidet seit Jahren unter einer extrem hohen Arbeitslosigkeit, vor allem unter der Jugend.

Nach dem Chaos gestern in der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria, hat sich die Lage etwas entspannt. Tausende Taxifahrer blockierten die Stadt aus Protest. Ein Taxifahrer wurde am Dienstag erschossen. Angaben zufolge wollte die Masse die Stadt von Drogendealern befreien – dabei wurden zahlreiche Läden von Ausländern zerstört und in Brand gesetzt. Die Polizei setzte Gummigeschoss, Tränengas und Blendgranaten ein, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Taxifahrer beschuldigen die Polizei, mit den Drogenbossen unter einer Decke zu stecken und nichts zu unternehmen. Daher nahmen Sie die Sache selbst in die Hand. Der Bürgermeister rief alle dazu auf, die Ruhe zu bewahren.

Geschrieben von: Redaktion

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28. August 2019 – Nachrichten am Abend

Die Sicherheitssituation in der Innenstadt der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria hat sich heute morgen dramatisch zugespitzt. Tausende Taxifahrer hatten wegen des Todes eines Fahrers die Innenstadt blockiert. Seitdem ist die Situation eskaliert – Berichten zufolge hat die Polizei Gummigeschosse und Blendgranaten einsetzen müssen. Laut dem Portal News24 kam es zu Gewalt und zu Plünderungen und diverse Gebäude in der Innenstadt sind in Brand gesetzt worden. Die Gewalt konzentriert sich auf die Lilian Ngoyi Straße, die ehemalige Van der Walt Straße in […]

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