2021

30. Juni 2021 – Nachrichten am Mittag

todayJuni 30, 2021

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Finanzminister Ipumbu Shiimi sieht keinen Konflikt in den Plänen Namibias, neben der Entwicklung Erneuerbarer Energien auch Öl im Kavango-Becken zu fördern. In einem Interview mit CNN erklärte er, dass ein wesentlicher Teil der Industrie in Namibia für die kommenden 20 Jahre noch von Erdöl abhängig sein werde. Wichtig sei es, bei der Ölförderung auch auf den Umweltschutz zu achten, so Shiimi weiter. Gleichzeitig gehe es darum, die Abhängigkeit von Erdöl auslaufen zu lassen und mit erneuerbaren Energien für die Zukunft zu planen. So wolle Namibia Klimaneutralität erreichen.

Die Handelskammer NCCI hat Berichte zurückgewiesen, wonach der jüngste Stromausfall beim Zentralkrankenhaus durch die Installation des neuen Sauerstofftanks ausgelöst wurde. Man würde solch kritische Arbeiten unter keinen Umständen unerfahrenen Auftragnehmern überlassen, so NCCI-Präsident Bisey Uirab laut der Nachrichtenagentur Nampa. Unter anderem Windhoeks Bürgermeister Job Amupanda hatte schlampige Arbeiten für den Stromausfall verantwortlich gemacht.

Die Spritpreise steigen ab nächste Woche Mittwoch um 40 Cent pro Liter. Das gab das Energieministerium heute bekannt. Hintergrund ist in erster Linie ein deutlich gestiegener Ölpreis. Die Treibstoffpreise werden demnach an die Kosten für den Import von Erdölprodukten angepasst. Wie gewohnt übernimmt der Energiefonds NEF überschüssige Ausgaben, um die Preise für den Konsumenten nicht zu hoch werden zu lassen. In Walvis Bay kostet der Liter Benzin ab dem 07. Juli dann 13,55 Namibia Dollar und der Liter Diesel 13,58 Namibia Dollar.

Im Prozess gegen den namibischen Flüchtlingsbeauftragen Likius Valombola wird Anfang Oktober ein Urteil erwartet. Das berichtet die Allgemeine Zeitung. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Mai 2018 vorsätzlich zwei tödliche Schüsse auf einen Studenten abgegeben zu haben. Valombola selbst spricht von einem Unfall, er habe lediglich zwei Warnschüsse abgeben wollen. Sein Verteidiger Sisa Namandje wiederum bezeichnete die Ermittlungsarbeiten in dem Fall als katastrophal.

Auch Simbabwe hat seine Corona-Massnahmen wieder deutlich verschärft. Nach einem rapiden Anstieg der Fallzahlen der letzten Wochen gilt nun für vorerst zwei Wochen eine Ausgangssperre ab 18:30 Uhr. Zudem wurden die Geschäftszeiten eingeschränkt und mindestens 60 Prozent aller Angestellten müssen von zu Hause aus arbeiten. Der Verkehr zwischen den Städten wird zudem auf essentielle Dienstleister beschränkt. In Simbabwe wurden seit Mitte Juni mehr als 8000 Neuinfektionen bestätigt.

Geschrieben von: Redaktion

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