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11. Mai 2021 - Nachrichten am Abend

Die verarbeitende Industrie in Namibia hat im vergangenen Jahr schwer gelitten. Analysten von FirstRand Namibia zufolge brach die Leistung des Sektors um beinahe 20 Prozent ein. Nur das Hotel-und Gaststättengewerbe, sowie die Transportbranche wurden noch schlimmer getroffen. Vor allem die vielfältigen Auswirkungen der weltweiten Lockdowns, schwache Zahlen aus dem Bergbau und nicht zuletzt die Spätfolgen der Dürre machten dem Produktionssektor zu schaffen. Und auch für das laufende Jahr wird nur eine leichte Erholung erwartet. Dazu FirstRand Namibia Analystin Ruusa Nandago: „Total output is expected to remain below pre-pandemic levels owing to reduced demand in the economy, the closure of some smaller manufacturing companies and restrictions on alcohol sales because of curfews.”

Die Zentralbank hat eine Ausschöpfung des wirtschaftlichen Potentials der Kavango-Regionen gefordert. Die aktuelle sozioökonomische Situation vor Ort sei Grund zur Sorge, so Bank of Namibia Vizedirektor Kazembire Zemburuka. Dabei würden beide Regionen beispielweise über reichlich natürliche Ressourcen wie Wasser, Wald und fruchtbares Land verfügen. Um ein mögliches Wachstum zu unterstützen, hat die Bank nun in einem Strategiepapier 5 Bereiche aufgelistet, die eine besonders wichtige Rolle spielen könnten. Neben vermehrten Green Schemes und der Holzverarbeitung sind das die Viehvermarktung, der Gemüse-Anbau und Investitionen in erneuerbare Energien. Die Vorschläge wurden dem Landwirtschaftsministerium vorgelegt.

In der ersten Maiwoche sind nur zwei neue Wildereifälle registriert worden. Den offiziellen Zahlen des Umweltministeriums zufolge wurden in Rundu und Kamanjab zwei Verdächtige im Besitz von Schuppentier-Häuten verhaftet. Es handelt sich um einen namibischen und einen angolanischen Staatsbürger, beide müssen sich nun wegen des illegalen Besitzes geschützter Tierprodukte vor Gericht verantworten.

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