2015

16. November 2015 – Nachrichten am Mittag

todayNovember 16, 2015

Hintergrund
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Die vom Sicherheitsministerium angekündigten Maßnahmen gegen die Kriminalität haben begonnen. So wurden mit schweren Maschinen die ersten Rivierbetten von Büschen und Gras befreit. Dadurch sollen Fluchtwege und Versteckorte für Verbrecher reduziert werden. Erst vor wenigen Wochen wurden zwei junge Frauen tot in einem Rivier in Windhoek-Khomasdal aufgefunden.

Frankreichs Premierminister Valls warnt vor möglichen IS-Anschlägen in anderen europäischen Staaten. Wie er in einem Radiointerview sagte, wisse man in Frankreich, dass weitere Operationen der Dschihadisten geplant seien. In Frankreich sind Ermittler der Polizei am Abend zu landesweiten Anti-Terror-Razzien ausgerückt. Mindestens 5 Verdächtige wurden dabei festgenommen, in Lyon wurde unter anderem ein Raketenwerfer sichergestellt.

Angesichts der blutigen Anschläge von Paris hat die französische Armee zum Gegenschlag ausgeholt. Bei massiven Luftangriffen in Syrien wurden mehrere Stellungen des IS bombardiert. In ganz Frankreich laufen unterdessen Anti-Terror-Razzien. Ermittler sind seit dem Abend im Großeinsatz. International wird außerdem nach einem 26-jährigen gefahndet. Der Mann soll an der Anschlagsserie beteiligt gewesen sein. Bei einer Grenzkontrolle in Belgien war der Verdächtige zwar aufgefallen, wurde aber nicht festgenommen.

Das zentralafrikanische Burundi steuert immer mehr auf einen Bürgerkrieg und einen Völkermord zu. Zu dieser Ansicht kommen ranghohe Vertreter der Vereinten Nationen in New York. Der ursprüngliche politische Konflikt in dem Land wird demnach immer mehr zu einem Kampf zwischen verschiedenen Volksgruppen, heißt es. Auch am Wochenende hat es wieder blutige Zwischenfälle mit mehreren Toten gegeben. Ursprünglich ging es in dem Konflikt um die Verlängerung der Amtszeit des Staatspräsidenten.

Die UNESCO wird 70 Jahre alt. Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen feiert den runden Geburtstag mit einer großen Zeremonie in Paris. Mit dabei sind zahlreiche Staats- und Regierungschefs, trotz der verheerenden Anschläge in der französischen Hauptstadt. Gegründet wurde die UNESCO vor 70 Jahren in London. Aufgabe der Organisation ist die Förderung von Bildung und kulturellem sowie wissenschaftlichem Austausch zwischen den Vereinten Nationen.

Die Stauseen um Windhoek sind nur noch zu knapp 19 Prozent gefüllt. Dies geht aus dem aktuellen Stausee-Bericht des Wasserversorgers NamWater hervor. Demnach lag der Wasserverlust in der vergangenen Woche bei 0,7 Millionen Kubikmeter. Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr waren die Stauseen zu fast 37 Prozent gefüllt. Die Pegel der Stauseen um Gobabis liegen bei 35 Prozent, im Süden bei mehr als 47 Prozent. Weiterhin sind vor allem Windhoeker zum Wassersparen aufgerufen.

Geschrieben von: Redaktion

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