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21. April 2016 – Nachrichten am Morgen

todayApril 21, 2016

Hintergrund
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Helikopterabsturz in Namibia (Archivaufnahme); © Mulisa Simiyasa/NAMPA

Ein Hubschrauber-Absturz in den Auas-Bergen südlich von Windhoek hat gestern einen Toten und zwei Schwerverletzte gefordert. Der Pilot kam laut Allgemeiner Zeitung mit leichten Verletzungen davon. Demnach war der Hubschrauber auf dem Weg zum Wrack eines Klein-Hubschraubers, der vor zwei Wochen abgestürzt war. Die Landung nur wenige hundert Meter von der Unglücksstelle sei offenbar missglückt. Das Unglück ereignete sich am frühen Morgen. Die Verletzten und der Tote wurden am Vormittag nach Windhoek geflogen.

 

Gegen den Chef des Drogen-Dezernats der Polizei, Hermias van Zyl, wird umfangreicher ermittelt als bisher bekannt. Polizei-General-Inspektor Sebastian Ndeitunga sprach dem Namibian gegenüber auch von Vorwürfen, van Zyl habe beim Fonds der Polizei für Informanten mehr Geld angefordert als er an die Betroffenen ausgezahlt habe. Zudem solle er seine Frau in Operationen gegen Drogenhändler einbezogen haben. Zuvor war davon die Rede, van Zyl habe einem mutmaßlichen Drogenhändler erlaubt, Drogen zu verkaufen. Ndeitunga betonte, es handle sich lediglich um Untersuchungen; Beweise gebe es bislang nicht.

Die Regierung Namibias ist besorgt über die hohe Zahl der Bürger, die Waffen besitzen. Das habe Sicherheitsminister Charles Namoloh anlässlich eines Arbeitstreffens zum Waffenhandels-Abkommen in Walvis Bay erklärt, meldet die Presseagentur Nampa. Die unkontrollierte Verbreitung von Waffen verschärfe die Probleme der Kriminalität und der Gewalt in der Gesellschaft und untergrabe die Stabilität des Staates. Das Arbeitstreffen wird von Polizeioffizieren und Regierungsbeamten besucht und geht heute zu Ende. – Seit Februar waren auf drei Farmen nahe Otjiwarongo und Hochfeld Waffen und Munition beschlagnahmt worden.

In Sambia haben Gerüchte über Ritualmorde Ausschreitungen ausgelöst. Nach Angaben der Polizei wurden gestern zwei Menschen getötet, als aufgebrachte Einwohner Ladengeschäfte von Ausländern in der Hauptstadt Lusaka in Brand gesteckt hatten. Hintergrund des Aufruhrs sind offenbar Gerüchte, wonach Ausländer hinter einer rätselhaften Mordserie stecken. In den vergangenen Wochen waren in Lusaka sieben Menschen tot aufgefunden worden – teilweise ohne Ohren, Herzen und Penisse, weswegen die Behörden von Ritualmorden ausgehen.

Rund fünf Millionen Aids-Kranke in Zentral- und Westafrika sind ohne Behandlung – das melden die „Ärzte ohne Grenzen“. In ihrem neuen Bericht unter dem Titel „Out of Focus“ berichtet die Organisation, dass in den beiden Regionen weniger als 24 Prozent der Kranken Zugang zu den nötigen Medikamenten haben. Demnach leiden in Zentral- und Westafrika 2,3 Prozent der Bewohner an Aids. Das ist zwar deutlich unter der Rate etwa in Südafrika – Laut „Ärzte ohne Grenzen“ stehen Zentral- und Westafrika aber für rund ein Viertel aller mit Aids in Verbindung stehenden Todesfälle.

Ivorische Ranger sollen künftige dabei helfen, die letzten Zwergelefanten in der Elfenbeinküste vor dem Aussterben zu schützen. Gefährdet würden die Tiere im Mount Peko-Nationalpark durch die grassierende Abholzung für die Kakaoindustrie, erklärte der Chef der zuständigen Behörde. Die Elfenbeinküste ist der größte Kakao-Exporteur der Welt. Mit der neuen Offensive will die Parkbehörde nun weitere Rodungen verhindern. Dabei werden dutzende im vergangenen Jahr ausgebildete Ranger eingesetzt.

Die Journalisten aus Japan, die am Internationalen Flughafen verhört wurden, sind mit falschen Angaben über ihre Recherchen eingereist. Das habe Informationsminister Tjekero Tweya gestern im Parlament erklärt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Sie hätten Außenministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah zu den Beziehungen zwischen Namibia und Japan befragen wollen. Dann jedoch hätten sie sich auf die Munitionsfabrik konzentriert, die in Namibia mit Hilfe Nordkoreas errichtet worden sei. Zudem haben sie laut Tweya Aufnahmen von nordkoreanischen Arbeitern auf dem Militärgelände in Suiderhof gemacht. Man habe daher Kameras und Laptops beschlagnahmt. Der Bericht gefährde die Beziehungen zu Nordkorea.

Geschrieben von: Redaktion

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Boxen (Symbolbild); © Hesron Kapanga/NAMPA

Sport

21. April 2016 – Sport am Morgen

Namibischer Sport Boxen Der Vereinigungskampf nach Richtlinien der IBO und WBA des namibischen Boxweltmeisters Paulus “The Rock” Ambunda wird verschoben. Der 35-jährige Super-Bantamgewichtler habe sich beim Training so schwer verletzt, dass der Kampf vom 7. Mai auf den 11. Juni verschoben wurde. Sein Gegner ist der 29-jährige IBO-Champion Moises Flores aus Mexiko. Ambunda hat 24 Siege in 25 Kämpfen erreicht, sein Gegner Flores konnte alle seine 25 Kämpfe gewinnen. Jugend-Fußball […]

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