2017

22. Mai 2017 – Nachrichten am Morgen

todayMai 22, 2017

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Am Wochenende haben Unfälle erneut Tote und Verletzte gefordert. Dem Namibian zufolge kamen allein Freitag und Samstag sechs Menschen bei Verkehrsunglücken ums Leben; 22 wurden verletzt. Der schlimmste Unfall mit drei Toten ereignete sich bei Grootfontein auf der Straße nach Berg Aukas, wo zwei Personenwagen frontal zusammenstießen. Weitere Unfälle ereigneten sich bei Kamanjab und bei Uis sowie in der Region Oshana.

Spannungen innerhalb der regierenden SWAPO-Partei haben bei der Bezirksversammlung in Grootfontein Chaos ausgelöst. Laut Namibian wurde die Polizei gerufen, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Anhänger der bisherigen Bezirksführung hätten Abgesandte der Landes-SWAPO für die Region aussperren lassen, die die Wahl beobachten sollten. Hintergrund der Spannungen ist der Parteikongress im Oktober oder November mit der Wahl des Parteichefs. Offenbar wachsen die Spannungen zwischen Anhängern und Gegnern von Präsident Hage Geingob.

Die Zahl der Todesopfer bei den Protesten gegen Venezuelas Staatschef Maduro ist auf 48 gestiegen. Ein 23jähriger starb am Wochenende an seinen Verletzungen. Er war im Westen des Landes erschossen worden, als mehrere Bewaffnete in eine Gruppe von Demonstranten feuerten. Die Opposition in Venezuela kämpft seit Monaten für eine Volksabstimmung über die Amtsenthebung Maduros. Sie macht ihn für die schwere Wirtschaftskrise in dem Land verantwortlich.

Der UN-Flüchtlingskommissar Grandi hat Libyen aufgerufen, die internierten Flüchtlinge freizulassen. Er sei schockiert über die schwierigen Bedingungen in den Lagern. Das nordafrikanische Land hält dort tausende Flüchtlinge, vor allem aus Somalia und Syrien, fest, die übers Mittelmeer nach Europa wollen. Im Februar hatten die Staats- und Regierungschef der EU beschlossen, die Zustände in den libyschen Flüchtlingslagern zu verbessern.

Der deutsche Außenminister Gabriel will Schuldenerleichterungen für Griechenland. Der Internationale Währungsfonds und eine Mehrheit der Eurogruppe seien bereit, Griechenland einen Teil der Schulden zu erlassen, so Gabriel in der „Süddeutschen Zeitung“, jetzt dürfe das nicht am deutschen Widerstand scheitern. Der SPD-Politiker geht damit auf Konfrontationskurs zum deutschen Finanzminister Schäuble. Der ist gegen einen Schuldenschnitt. In der belgischen Hauptstadt Brüssel beraten heute die Euro-Finanzminister über weitere Hilfen für Griechenland

US-Präsident Trump reist heute weiter nach Israel. Er trifft sich mit Ministerpräsident Netanjahu. Außerdem wird er vermutlich als erster amtierender US-Präsident die für Juden heilige Klagemauer in Jerusalem besuchen. Für morgen ist ein Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas geplant. In Saudi-Arabien hatte Trump gestern die islamischen Länder zum gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus aufgerufen.

Die Technische Universität Namibias NUST wird ihren ersten Campus außerhalb Windhoeks in Lüderitz errichten. Das habe der Geschäftsführer der Lüderitz Waterfront Development Company LWDC, Fluksman Samuehl angekündigt, meldet die Presseagentur NAMPA. Demnach ist die Zweigstelle der NUST Teil der Phase Zwei beim Ausbau der Waterfront. Sie solle 2019 fertiggestellt werden. Samuehl zufolge haben Kürzungen im Budget der Regierung dazu geführt, dass die Entwicklung der Waterfront den Planungen um Jahre hinterherhinke.

Die Wilderei ist eines der schwerwiegendsten Probleme für den Tourismus. Das habe Umweltminister Pohamba Shifeta am Freitag erklärt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Angesichts gekürzter Gelder für das Umweltministerium habe er gefordert, noch deutlicher Prioritäten zu setzen. Im vergangenen Jahr wurden Shifeta zufolge im Kampf gegen die Wilderei von Nashörnern und Elefanten 222 Personen festgenommen. Zudem habe man 32 Rhino-Hörner und 56 Elefanten-Stoßzähne beschlagnahmt.

Geschrieben von: Redaktion

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21. Mai 2017 – Nachrichten am Abend

In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist eine deutsche Entwicklungshelferin getötet worden. Die Frau wurde gemeinsam mit einem afghanischen Wachmann bei einem Überfall auf ihre Unterkunft umgebracht. Außerdem wurde eine Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation verschleppt. Ob der Angriff auf das Konto der radikal-islamischen Taliban geht, ist noch nicht klar. Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend verschlechtert. Die Zahl entführter Ausländer hat zugenommen: Kriminelle Banden fordern Lösegeld oder übergeben ihre Geiseln an militante Gruppen. US-Präsident Trump hält heute […]

todayMai 21, 2017


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