2015

14. Oktober 2015 – Nachrichten am Morgen

todayOktober 14, 2015

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Windhoek will private Investoren für Projekte zur Wasserversorgung der Bewohner gewinnen. Das berichtet der Namibian unter Berufung auf Pläne der Wasser-Abteilung in der Stadtverwaltung. Demnach kann die Stadt die benötigte Summe von insgesamt 1,2 Milliarden Namibia Dollar nicht selbst aufbringen. Allein die Hälfte sei für den dringend erforderlichen Ausbau der Gammams-Kläranlage veranschlagt. Laut Namibian braucht die Stadt innerhalb der kommenden zwei Jahre weitere 450 Millionen Namibia Dollar, um die Gammams-Wiederaufbereitungsanlage zu erweitern.

Rund 580.000 Bürger Namibias werden ab März Nahrungsmittelhilfe benötigen. Davor warnte Vize-Premierministerin Netumbo Nandi-Ndaitwah. Die Zahl der Einwohner, die unter Nahrungsmittelknappheit leiden, habe sich in diesem Jahr erhöht, hieß es in ihrer Rede zum Internationalen Tag der Katstrophen-Vorsorge, die in ihrer Abwesenheit verlesen wurde. Grund seien die Dürreperioden vor zwei Jahren und in diesem Jahr.

In Namibia scheint die Zahl der Selbstmorde zu sinken. In diesem Jahr hätten sich laut Statistik der Polizei bislang 240 Menschen das Leben genommen, berichtet der Namibian. Im Vorjahr habe man insgesamt 448 Selbstmorde registriert. Am höchsten ist die Rate demnach in den Orten Oshikango, Onesi und Ongwediva im Norden des Landes. Namibia liegt mit 22,5 Suiziden pro 100.000 Einwohnern weit über dem internationalen Durchschnitt von 16 auf 100.000 Einwohner.

In Windhoek sind bei einem Verkehrsunfall auf dem Western Bypass gestern Abend vier Menschen schwer verletzt worden. Wie die Presseagentur Nampa meldet, kam ein Minibus mit 15 Insassen in der Nähe des Stadtteils Pionierspark Extension 1 von der Straße ab und überschlug sich. Nach Aussage des Fahrers war ein Reifen geplatzt. Ob der Wagen zum Zeitpunkt des Unfalls fahrtauglich war oder nicht, wird noch untersucht.

Russland und die Ukraine weisen Vorwürfe aus dem MH17-Abschlussbericht zurück. Die internationalen Ermittler unter Vorsitz der Niederlande waren zu dem Schluss gekommen, dass die Passagiermaschine im Juli 2014 von einer Flugabwehrrakete russischer Bauart abgeschossen wurde. Die Katastrophe wäre aber vermeidbar gewesen, wenn die Ukraine den Luftraum über dem Osten des Landes wegen der Kämpfe für die zivile Luftfahrt gesperrt hätte. Aus Kiew hieß es, dafür hätte es damals keine Gründe gegeben. Russland wirft den Ermittlern vor, nur Schuldzuweisungen zu rechtfertigen.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Gewalt in Israel hat die Regierung des Landes die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verschärft. Die israelische Polizei darf nun unter anderem im Falle von Spannungen arabische Viertel in Ost-Jerusalem abriegeln oder Ausgangssperren verhängen. Auch die Zahl der eingesetzten Sicherheitskräfte wird erhöht. Zuletzt war es immer wieder zu Messerattacken und anderen Übergriffen auf Israelis gekommen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die Attacken der Palästinenser, rief aber auch Israel zur Zurückhaltung auf.

Offenbar hat es eine weitere Panne mit dem Kampfflugzeug Eurofighter gegeben. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt ist bei einem der im Baltikum stationierten Jets der Bundeswehr ein Außentank abgefallen. Das Flugzeug habe sich zu diesem Zeitpunkt noch am Boden befunden. Als Konsequenz dürfen die Bundeswehr-Eurofighter in Deutschland derzeit nur ohne Außentanks fliegen.

Deutschland will sicherstellen, dass sich die Energiekonzerne beim Atomausstieg nicht aus der Verantwortung stehlen. Heute soll deswegen ein Gesetzentwurf auf den Weg gebracht werden, der verhindert, dass die Konzerne Tochterfirmen gründen, um ihr Haftungsvermögen zu verkleinern. Am Wochenende hatte Wirtschaftsminister Gabriel das Ergebnis eines Stresstests veröffentlicht. Demnach haben die Unternehmen genug Geld auf der hohen Kante, um den Kraftwerksrückbau und die Entsorgung radioaktiver Abfälle zu bezahlen.

Bei der ersten Fernsehdebatte der Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten hat sich Hillary Clinton als Kämpferin gegen soziale Ungleichheit präsentiert. Wie sie bei der Veranstaltung in Las Vegas sagte, stünde die Erhöhung der Einkommen im Mittelpunkt ihres Wahlkampfes. Die frühere Außenministerin und First-Lady ist die große Favoritin für die Präsidentschaftsbewerbung der US-Demokraten.

Geschrieben von: Redaktion

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